Neubau Naturwissenschaften M1, Uni Muesmatt, Bern
Offenes Verfahren
5 Gertrud-Woker-Strasse, 3012 Bern
Publikationsdatum
03.01.2022
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern, Amt für Grundstücke und Gebäude
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Fritz Schär, Dipl. Arch. BSA/SIA, Schär Buri Architekten AG, Bern (Vorsitz)
- Mark Werren, Dipl. Arch. ETH SIA FSU, Stadtplaner Stadt Bern
- Markus Kreienbühl, Dipl. Arch. ETH Universität Basel, Immobilienentwicklung
- Maria Zurbuchen-Henz, Dipl. Architektin ETH SIA BSA, M+B Zurbuchen-Henz Architecte GmbH
- Markus Stokar, Dr. sc. techn. ETH/ SIA, Stokar & Partner AG
- Yassir Osman, Dipl. Arch. ETH SIA, Partner MOKA Architekten AG
- Sibylle Aubort Raderschall, Landschaftsarchitektin HTL BSLA SIA, raderschallpartner AG landschaftsarchitekten
- Martin Gsteiger, Architekt HTL SIA, Partner, 3B Architekten AG (Ersatz)
- Michael Frutig, Architekt HTL, AGG, Abteilungsleiter Bauprojektmanagement (Ersatz)
- Merle Rissiek, Dipl. Ing. Architektur SIA, AGG Gesamtprojektleiterin (Ersatz)
Sachrichter
- Beat Keller, AGG, Abteilungsleiter Immobilienmanagement Bildung
- Achim Steffen, Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern, Leiter Abteilung Bauplanung- und Koordination
- Markus Brönnimann, Universität Bern, Verwaltungsdirektor
- Susanna Krähenbühl, Universität Bern, Abteilungsleiterin Bau und Raum
- Norbert Polacek, Universität Bern, Vizedirektor Departement Chemie und Biochemie
- Jean-Daniel Gross, Denkmalpfleger Stadt Bern
- Erich Zahnd, Universität Bern, Leiter Betrieb und Technik (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Teams wurden zur Lösung folgender Fragestellungen beauftragt:
– Städtebaulicher Vorschlag für die Verdichtung und Weiterentwicklung des Universitätsstandorts Muesmattareal.
– Projektvorschlag für einen Ersatzneubau für die Naturwissenschaften.
Das Preisgericht empfiehlt, das Projekt «Kosmos» mit der Weiterbearbeitung im Projektteil zu beauftragen. Die Projektverfassenden müssen sich im Rahmen der Weiterbearbeitung vertieft mit den im Projektbeschrieb kritisierten Aspekten auseinandersetzen und die Ergebnisse aus der Vorprüfung berücksichtigen. Im Weiteren empfiehlt das Preisgericht der Auftraggeberin, im Ideenteil das Projekt «Symbiosis» mit der Weiterentwicklung hinsichtlich der städtebaulichen Themen zu beauftragen.
Bei den Projekten «Symbiosis» und «Kosmos» überzeugt die Setzung zweier unterschiedlicher, gut proportionierter Gebäude, welche parallel zur Strasse (entlang der Strassenbaulinie) und senkrecht zur Bühlstrasse angeordnet werden. Die Höhenentwicklung dieser strassenbegleitenden Bebauung (2. Etappe) muss moderat bleiben. Die strassenbegleitende Bebauung muss volumetrisch und funktional durchlässig ausgebildet werden. Das Profil der historischen Freiestrasse verträgt keine Überschreitung der heutigen Strassenabstandslinie.