Neubau Musikschule, Vereins- und Freizeitzentrum Cham
Offenes Verfahren
Fabrikstrasse 9a, 6330 Cham
Publikationsdatum
14.02.2025
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Cham
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Anne Uhlmann, dipl. Architektin ETH BSA SIA, BUR Architekten AG, Zürich
- David Leuthold, dipl. Architekt HTL BSA SIA, pool Architekten, Zürich
- Dominik Bueckers, Dipl. Architekt und Städtebau BSLA, SIA, ByAK, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur AG, Zürich
- Daniel Meister, dipl. Bauing. ETH, Projektleiter Hochbau / Liegenschaften, Cham (Ersatz)
Sachrichter
- Georges Helfenstein, Gemeindepräsident, Vorsteher Planung und Hochbau, Gemeinde Cham
- Brigitte Wenzin Widmer, Vorsteherin Bildung, Gemeinde Cham
- Christine Blätter-Müller, Vorsteherin Soziales und Gesundheit, Gemeinde Cham (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Der geplante Neubau Musikschule, Vereins- und Freizeitzentrum der Einwohnergemeinde Cham nimmt Gestalt an. Das Verfahren des offenen, einstufigen Projektwettbewerbs ist abgeschlossen. Aus 30 Eingaben ging das Projekt «TRÄFFpunkt» des Planungsteams VPA Architektur und Heinrich Landschaftsarchitektur als Sieger hervor.
Ausschlaggebend für das Siegerprojekt war, dass die einzelnen Nutzungsbereiche für Musikschule, Vereine und Freizeit nicht nur einzeln eine hohe Funktionalität erhalten, sondern auch in ihrem Zusammenspiel. Erreicht wird dies durch eine klare Trennung in zwei Trakte mit einer zentral angelegten Erschliessungszone. Diese schafft geschickt Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten zwischen Vereins-, Freizeit- und Musikschulnutzungen.
Das grosszügig gestaltete, öffentlich orientierte Erdgeschoss öffnet sich zum Lagerhaus hin und lässt den Einbezug des Aussenraums zum Papieri-Areal auf ideale Weise zu. Das Projekt zeigt nach Ansicht der Jury ein beispielhaftes Verständnis für die geforderten Nutzungen, insbesondere im Zusammenspiel und den Abhängigkeiten der einzelnen Räume und Nutzungszonen.
Durch den Neubau vis-à-vis dem Lagerhaus entsteht einerseits ein baulich gefasster Gassenraum, der verschiedene Nutzungen im Aussenbereich zulässt. Anderseits begleitet das Gebäude künftig die Verkehrsachse und wertet mit einer vorgelagerten Begrünung den Strassenraum auf. Die zwei Trakte für die unterschiedlichen Nutzungen sind auch in der Fassade ablesbar und gliedern das Gebäudevolumen. Mit der vorgeschlagenen Fassade als Mauerwerk aus Kalksandstein schafft das Gebäude Bezug zur ehemaligen industriellen Nutzung des Areals. (Text aus der Medienmitteilung)