Neubau MCS-gerechtes Wohnhaus, Zürich-Leimbach
Einladungsverfahren
Meierwiesenstrasse 20, 8064 Zürich
Publikationsdatum
01.06.2010
Auftraggeber
Stadt Zürich | Finanzdepartement | Liegenschaften Stadt Zürich
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ursula Müller, Amt für Hochbauten
- Marianne Dutli Derron, Architektin SVW, Zürich
- Peter Bachmann, Sentinel-Haus Institut, Freiburg im Breisgau
- Adrian Streich, Architekt, Zürich
- Sibylle Bucher, Architektin, Zürich
- Bosco Büeler, Architekt und Baubiologe, Flawil
Sachrichter
- Christian Schifferle, Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS
- Dr. med. Roman Lietha, Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS
- Arno Roggo, Direktor Liegenschaftenverwaltung
- Peter Schmid, Berater Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS
- Matthias Zeller, Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS
Wettbewerbsresultat
Das Beurteilungsgremium empfiehlt der Bauherrschaft, das Projekt Nr. 2 der ARGE Andreas Zimmermann Architekten AG, Zürich; Büro für Umweltchemie, Zürich; WT Partner GmbH Baumanagement, Zürich unter Berücksichtigung der Projektkritik und den folgenden Empfehlungen zur Weiterbearbeitung:
- Die noch zu hohen Baukosten sind unter höchsten Anstrengungen aller Beteiligten deutlich zu reduzieren, um zahlbare Mieten zu erreichen. Aus Kostengründen ist auf eine begehbare Dachterrasse zu verzichten. Die Gästewohnung soll in eine vollwertige Wohnung umfunktioniert werden. Das Atelier kann als Gemeinschaftsraum dienen.
- Der Aussenraum ist zu optimieren. Lage und Anzahl der Parkplätze sind zu klären, Abgrabungen und Stützmauern sind in diesem Zusammen- hang zu überprüfen. Der Nachweis genügend begrünter Freifläche ist zu erbringen.
- Aus städtebaulicher Sicht ist darauf zu achten, dass sich die heute maximale Volumetrie sehr sorgfältig in den Landschaftsraum einfügt.
- Die baurechtlichen Vorgaben sind einzuhalten. Die Ausnutzung ist im Auge zu behalten, der Balkon innerhalb des geforderten Strassen- abstands ist zu korrigieren.
- Die 31⁄2-Zimmer-Dachwohnung weist Mängel auf und ist hinsichtlich räumlicher Qualität und Möblierbarkeit zu optimieren.
- Die Materialisierungsfragen müssen hinsichtlich der Thematik MCS weiter vertieft werden. Dem Team wird daher empfohlen, sich im Um- gang mit baubiologischen Fragestellungen und der Materialverträglich- keit mit Fachleuten zu verstärken.
- Ein überzeugendes Qualitätsmanagement ist zu implementieren. Damit soll sichergestellt werden, dass nur MCS-verträgliche Materialien verwendet und diese vor Ort korrekt eingebaut werden.