Neubau Hallenbad Appenzell
Selektives Verfahren
15 Sitterstrasse, 9050 Appenzell
Publikationsdatum
28.03.2018
Auftraggeber
Kanton Appenzell Innerrhoden
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Erol Doguoglu, dipl. Architekt ETH/SIA, Frauenfeld
- Christian Hönger, dipl. Architekt ETH/BSA/SIA, Zürich
- Corinna Menn, dipl. Architektin ETH/SIA, Zürich/Chur
- Thomas Zihlmann, dipl. Arch. ETH, Leiter Amt für Hochbau und Energie (Ersatz)
Sachrichter
- Ruedi Ulmann, Bauherr, Vorsteher Bau- und Umweltdepartement (Vorsitz)
- Roland Inauen, Stillstehender Landammann, Vorsteher Erziehungsdepartement
- Silvio Breitenmoser, Departementssekretär Erziehungsdepartement (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Am selektiven Projektwettbewerb für ein neues Hallenbad Appenzell, der von Mitte Oktober 2017 bis Ende März 2018 durchgeführt wurde, haben sich zwölf Architekturbüros beteiligt. Als Siegerprojekt wurde das Neubauprojekt «Equilibre» des Architekturbüros Peter Moor Architekten aus Zürich ausgewählt.
Geplant ist ein niedriger, zweigeschossiger Holzbau mit Betonsockel und auskragendem Flachdach mit sorgfältig bearbeiteten Innen- und Aussenräumen. Im Erdgeschoss finden das Schwimmbecken, das Lehrbecken und der zentrale Eingangsbereich mit Garderoben ihren massgeschneiderten Platz. Kasse und Bademeisterbüro sind betrieblich geschickt direkt miteinander verbunden. Der Wellnessbereich befindet sich im Obergeschoss, erreichbar über das innere Treppenhaus oder einen Treppenaufgang im Bereich der Schwimmbecken. Das Bad ist gut organisiert, die Wege sind kurz und die Raumabfolgen übersichtlich.
Das Projekt hat die Jury vor allem durch die ortsbauliche und architektonische Qualität sowie das offene Potenzial für betriebliche Abläufe überzeugt.