Neubau Hafenzentrale Basel
Selektives Verfahren
Hiltalingerstrasse 73, 4057 Basel
Publikationsdatum
03.04.2025
Auftraggeber
Schweizerische Rheinhäfen
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Véronique Bertrand, Architektin DPLG BSA, BGM Architekten, Basel
- Henriette Gugger, Architektin Dipl. Ing. BSA, Harry Gugger Studios, Basel
- Gabriela Mazza, Architektin Dipl. Arch. ETH SIA BSA SWB, mazzapokora, Zürich
- Mathis Müller, Architekt BSA SIA, Basel (Vorsitz)
- Caesar Zumthor, Architekt Dipl. Arch FHNW, Caesar Zumthor Architekten, Basel (Ersatz)
Sachrichter
- Florian Röthlingshöfer, SRH, Direktor (Auftraggeberschaft)
- Daniel Hoefer, SRH, Bereichsleiter Areale, Infrastrukturen und Hafenbahn (Auftraggeberschaft)
- Reto Pedrocchi, Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Bereichsleiter Basel Nord
Wettbewerbsresultat
Das Team um Buchner Bründler Architekten gewinnt mit dem Beitrag «Vice Versa» den Projektwettbewerb für die neue Hafenzentrale in Basel.
Der Entwurf stellt ein funktionales, allseitig orientiertes Bauwerk vor, das sich durch seine präzisen und reduzierten architektonischen Gesten auszeichnet. Diese Zurückhaltung fördert die Klarheit der konzeptionellen Absichten. So wird das einfache, kubische Volumen zur Brücke hin durch ein Vordach ergänzt, welches die Eingangssituation betont und klar definiert. Zur Rheinseite hin erhält die Fassade durch ein weiteres Vordach eine Gliederung, das nicht nur der architektonischen Lesbarkeit dient, sondern auch als Gemeinschaftsterrasse genutzt wird. Diese Terrasse schafft eine wertvolle soziale Schnittstelle zwischen Innen- und Aussenraum und lädt zur Interaktion ein. Die streng gerasterte Fassade wirkt funktional, doch der hohe Glasanteil verleiht ihr eine einladende Transparenz.
Insgesamt zeigt das Projekt «Vice Versa» eine präzise Balance zwischen Funktionalität und architektonischem Ausdruck, eingebettet in eine durchdachte Materialität und eine realistische Erweiterbarkeit. Die klare Formensprache und der Fokus auf nachhaltige Bauweise machen es zu einem überzeugenden Entwurf, der sowohl in seiner aktuellen Ausführung als auch in seiner Weiterentwicklung Potenzial bietet. (Text aus dem Jurybericht)