Das Ökonomiegebäude an der Seevorstadt 31 soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die Lage in der zweiten Baureihe und die spezielle Topografie am Fuss des Jurahangs eignen sich wenig für Familienwohnungen. Aufgrund der Zentrums- und Seenähe, der kurzen Wege zum Bahnhof und zur Magglingenbahn, aber auch zur Sportschule Magglingen und zum zukünftigen Campus der Berner Fachhochschule sehen die Investoren ein Konzept für individuelles Wohnen vor.
Das Siegerprojekt «Marilyn Monroe» von Sollberger Bögli Architekten sieht einen lang gezogenen, schmalen Baukörper parallel zum Jura-Hangfuss als Ersatzneubau vor. Dabei wird das an den Hangfuss angeschmiegte Gebäude leicht zur villenähnlichen Bebauungsstruktur der Seevorstadt abgedreht und spannt dadurch einen gut nutzbaren halböffentlichen «Hofraum» auf. Die Aussenräumen sind geschickt organisiert und stimmig gestaltet. Das Projekt reagiert auch aus denkmalpflegerischer Sicht auf die spezifische städtebauliche Situation.