Nachnutzung SBB Trassee La Neuveville-Twann
Selektives Verfahren
Gemeinden La Neuveville und Ligerz, 2514 Ligerz
Publikationsdatum
09.06.2023
Auftraggeber
Verein seeland.biel/bienne
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peter Wullschleger, Landschaftsarchitekt BSLA (Vorsitz)
- Beatrice Friedli, Landschaftsarchitektin FH/BSLA/SWB
- Gabriela Mazza, dipl. Architektin ETH SIA
- Aline Renard, Verkehrsingenieurin ETH SIA SVI
- André König, Kulturingenieur ETH
- Fabrice Aubert, Landschaftsarchitekt, Gemeinde La Neuveville (Ersatz)
Sachrichter
- Catherine Frioud Auchlin, Maire de La Neuveville
- Brigitte Wanzenried, Gemeindepräsidentin Ligerz
- Philipp Cornaz, Gesamtprojektleiter Umfahrungstunnel SBB
- Cédric Berberat, Vertretung kant. Tiefbauamt, OIK III
- Thomas Berz, Raumplaner, Geschäftsführer Verein seeland. biel/bienne (Ersatz)
- Dora Nyfeler, Gemeindeschreiberin Gemeinde Ligerz (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Im Rahmen des Projektwettbewerbs soll ein Gestaltungsprojekt für die Nachnutzung des SBB-Trassees zwischen Chavannes und Bipschal entwickelt werden. Der Rückbau der Bahnlinie am linken Bielserseeufer bietet eine einmalige Chance für die Aufwertung der geschützten Orts- und Landschaftsbilder am linken Bielerseeufer. Das Team bestehend aus DUO Architectes paysagistes, Mantegani & Wysseier Ingenieurs et planificateurs, team+, Ecosan hat den Projektwettbewerb mit dem Gestaltungsvorschlag «Palimpseste» gewonnen.
Der Gestaltungsvorschlag «Palimpseste» ist ortsspezifisch, adaptierbar und gewährleistet die erforderliche Flexibilität bezüglich Nutzung und Etappierung. Das Projekt fusst auf einer sorgfältigen Analyse der historischen Orts- und Freiraumstrukturen. Der Bestand bleibt weitgehend erhalten und wird durch punktuelle und sorgfältige Eingriffe angemessen weiterentwickelt und aufgewertet. Weiter weist das Siegerprojekt die gleiche Gestaltungssprache in Ligerz und in Schafis auf. Die Terrassierung im Teilperimeter Ligerz ermöglicht einen langsamen Abstieg zum See und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die lokale Materialisierung überzeugt. Es werden zahlreiche ökologische Elemente vorgeschlagen. (Text: Medienmitteilung und Redaktion espazium.ch)