Lindenhofareal Basel
Einladungsverfahren
Münchensteinerstrasse 38, 4052 Basel
Publikationsdatum
22.01.2025
Auftraggeber
HRS Real Estate AG
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ute Schneider, Architektin, KCAP, Zürich / Rotterdam (Vorsitz)
- Andreas Bründler, Architekt, Buchner Bründler Architekten, Basel
- Regine Leibinger, Architektin, Barkow Leibinger Architekten, Berlin
- Beat Aeberhard, Kantonsbaumeister, Leiter Städtebau & Architektur, Kanton Basel-Stadt
- Katja Albiez, Landschaftsarchitektin, Albiez de Tomasi Landschaftsarchitekten, Zürich
- Friederike Kluge, Architektin, Alma Maki Architektur, Basel (Ersatz)
- Jürg Degen, Leiter Städtebau, Kanton Basel- Stadt (Ersatz)
Sachrichter
- Andreas Bohrer, Lonza AG
- Janine Nauer, Swiss Life Asset Management AG
- Jürgen Friedrichs, Swiss Life Asset Management AG
- Yves Diacon, HRS Real Estate AG
- Valentina Nikolla, Swiss Life Asset Management AG (Ersatz)
- Michael Breitenmoser, HRS Real Estate AG (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Der denkmalgeschützte Lonza-Turm in Basel steht in einer grünen Oase am Rande der Innenstadt. Nun bekommt er Gesellschaft von zwei Wohnhochhäusern. Miller & Maranta haben den Studienauftrag gewonnen. Ihr Projekt erfüllte am besten, was innerhalb der eng gesteckten Rahmenbedingungen aus der Testplanung, den noch nicht abgeschlossenen Vorgaben des Bebauungsplans sowie den denkmalpflegerischen Schutzmassnahmen und zahlreichen weiteren Anforderungen möglich war. Im Fokus steht die Aussenraumgestaltung: Der grüne Kranz, der die Parzelle weiterhin fasst, wird nur für die Velos, Fussgänger und eine Autozufahrt durchbrochen; zwischen den zwei 19-geschossigen Türmen spannt sich ein Netz aus geschwungenen Wegen und drei Vegetationsinseln auf. Der markante lineare Plattenbelag um das Lonza-Hochhaus hebt sich von den freien Formen der Haupt- und Nebenwege ab. Sehr geschickt überwindet das Projekt die ausgeprägte Niederterrassenkante, die sich in den Eiszeiten gebildet hat und heute das gesamte Stadtgebiet durchzieht. Dabei führt ein Fussgängersteg von der höher gelegenen Hauptstrasse in das obere Geschoss des Turms; von dort gelangt man über eine Treppenanlage hinunter in das öffentliche Sockelgeschoss auf die Ebene des Gartens. Damit entsteht ein subtiler Dialog zwischen Architektur und Freiraum, ähnlich wie beim bestehenden Turm. (Text: Katharina Marchal für TEC21)