Die Dr. Stephan à Porta-Stiftung beabsichtigt, die aus dem Jahr 1923/24 stammende Liegenschaft Kornhaus- / Rötelstrasse (Kornhausstrasse 23-29 und Rötelstrasse 23-29) sowie die nachträglich arrondierte Liegenschaft Rötelstrasse 17-19 rückzubauen und durch Neubauten zu ersetzen. Für den Vergleich von Lösungsvarianten beauftragte die Veranstalterin 5 Architekturbüros mit der Erstellung je einer Projektstudie. Das Beurteilungsgremium
der à Porta-Stiftung empfiehlt, das Projekt von Beat Rothen weiter zu bearbeiten und zu realisieren.
Den Verfassern gelingt die unterschiedlichen und hohen Anforderungen bezüglich Baurecht, Hanglage und Lärmschutz in einen einfachen und stringenten Bau zu überführen. Die Zielsetzungen der Ausloberin nach einem ausgeglichenen Wohnungsmix mit kompakten Wohnungen von hoher Qualität werden erfüllt. Das Gebäude fügt sich auf eine selbstverständliche Art und Weise in den Bestand ein und ermöglicht dennoch einen repräsentativen Auftritt an der Ecke Kornhaus-/Rötelstrasse.