Lebens- und Begegnungszentrum Grossfeld, Kriens
Offenes Verfahren
6 Grossfeldstrasse, 6010 Kriens
Publikationsdatum
17.05.2021
Auftraggeber
Stadt Kriens
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Urs Birchmeier, dipl. Architekt ETH/SIA, BUR Architekten AG, Zürich (Jurypräsident)
- Marie-Theres Caratsch, dipl. Architektin ETH/SIA
- Reto Giovanelli, dipl. Architekt FH/SIA, Elbe + Giovanelli AG, Bern
- Erika Fries, dipl. Architektin ETH/SIA/BSA, huggenbergerfries Architekten, Zürich
- Lorenz Eugster, dipl. Landschaftsarchitekt FH/SIA/MAS EPFL en développement territorial, Zürich
- Pierre Feddersen, dipl. Architekt ETHZ/SIA, Planer FSU/Reg A, Zürich, Architekt und Städtebauer
- Franziska Manetsch, dipl. Architektin ETH/SIA, Manetsch Meyer Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Marco Borsotti, Verwaltungsratspräsident Heime Kriens AG
- Daniel Hofmeister, Abteilungsleiter Immobiliendienste, Stadt Kriens
- Guido Hübscher, Leiter Heime Kriens AG
- Thomas Lustenberger, Abteilungsleiter Planungs- und Baudienste, Stadt Kriens
- Sandra Remund, Metron Raumentwicklung AG, Fachgebiet Wohnen im Alter
- Bart Staring, Leiter Pflegedienst Grossfeld + Kleinfeld (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
In Kriens ist ein neues Lebens- und Begegnungszentrum zu planen. Das bestehende Alters- und Pflegeheim Grossfeld, das im kantonalen Bauinventar als schützenswert eingetragen ist (jedoch nicht unter Schutz gestellt), ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemässen Langzeitpflege. «Tre Giardini» heisst das Siegerprojekt, das die Heime Kriens zusammen mit dem Zürcher Architekturbüro Atelier ww Architekten und Cadrage Landschaftsarchitekten weiterentwickeln und auf dem Areal bauen wird.
Das Siegerprojekt sieht anstelle des alten Heims zwei Neubauten vor: Ein Wohngebäude mit 30 Zweieinhalb-Zimmer-Pflegewohnungen sowie ein Doppelgebäude mit 56 Pflegezimmern (8 Wohnungen à je 7 Zimmer) und weiteren 16 Pflegewohnungen. Auf der Erdgeschossebene befinden sich Allgemeinräume, Infrastruktur sowie gewerblich nutzbare Räume, die das neue Grossfeld zum generationenübergreifenden Begegnungsort machen und den nahen Hofmatt-Platz quasi erweitern. Das neue Zentrum verzichtet bewusst auf einen zentralen Eingang und vermeidet so den «Heim-Charakter».
Ein wichtiger Stellenwert kam im Projekt «Tre Giardini» auch der Gestaltung der Aussenräume zu. Direkt anschliessend an das Hofmatt-Areal entsteht eine parkähnliche Landschaft, die auch das Schulhaus Grossfeld miteinbezieht.