Laborneubau Haus 6 Rosental-Mitte, Basel
Selektives Verfahren
88 Maulbeerstrasse, 4058 Basel
Publikationsdatum
20.09.2021
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbauamt
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Aeberhard, Leiter Städtebau & Architektur, BVD Kanton Basel-Stadt (Vorsitz)
- Emanuela Ferrari, Ferrari Gartmann AG, Chur/St. Niklaus
- Patrick Gmür, Steib Gmür Geschwentner Kyburz Architekten & Stadtplaner, Zürich
- Manuel Herz, Manuel Herz Architekten, Basel
- Ursula Hürzeler, Rahbaran Hürzeler Architekten, Basel
- Stefan Marbach, Herzog & de Meuron, Basel
- Jürg Degen, Leiter Abteilung Arealentwicklung und Nutzungsplanung, BVD Kanton Basel- Stadt (Ersatz)
Sachrichter
- Jürg Erb, Standortarchitekt Roche Pharmaceuticals, Basel
- Peter Kaufmann, Leiter Finanzvermögen, Immobilien Basel-Stadt
- Markus Kreienbühl, Leiter Immobilienentwicklung, Universität Basel
- Willy Nützi, Leiter Projektmanagement II, Hochbauamt Kanton Basel-Stadt
- Barbara Rentsch, Leiterin Portfoliomanagement, Immobilien Basel-Stadt
- Daniela Brühwiler, db Facility Management, Luzern (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Als ersten Neubau auf dem Areal seit dem Kauf plant der Kanton einen Laborbau als Eigeninvestition im Finanzvermögen. Es ist vorgesehen, dass als erste Hauptmieterin die Universität Basel mit der Abteilung Chemie den grössten Anteil der neuen Laborflächen für rund zehn Jahre beziehen wird. Die restlichen Flächen werden an weitere Firmen vermietet. So entstehen auf Rosental Mitte in den kommenden Jahren interessante Synergien zwischen ansässigen sowie neu zuziehenden Firmen und der Lehre und Forschung. Dem neuen Laborbau des Kantons kommt somit eine Pionierrolle in der Entwicklung von Rosental Mitte zu. Als erster neuer Baustein wird er die Transformation des heute noch geschlossenen Areals in ein durchmischtes, lebendiges Quartier prägen. Ebenfalls geht die Öffnung eines Grossteils von Rosental Mitte mit diesem Neubau einher.
Der Kanton hat für diesen Bau einen anonymen einstufigen Projektwettbewerb mit Präqualifikation durchgeführt. Die Jury unter dem Vorsitz von Kantonsbaumeister Beat Aeberhard prämierte einstimmig das Projekt «Petri» vom Zürcher Architekturbüro Karamuk Kuo Architekten und HSSP. Insgesamt haben sich 48 Planungsteams um eine Teilnahme beworben, von denen 13 ausgewählt wurden. Insgesamt überzeugt der Beitrag sowohl im städtebaulichen Bereich als auch mit seinem architektonischen Ausdruck. Die Hauptstärke des Entwurfs liegt in der einfachen und kompakten Umsetzung der Anforderungen des Wettbewerbsprogramms.