Laborneubau Haus 6 Rosental-Mitte, Basel
Selektives Verfahren
88 Maulbeerstrasse, 4058 Basel
Bewerbung Präqualifikation
04.11.2020
Abgabe Pläne
18.05.2021
Abgabe Modell
25.05.2021
SIA 142
Auftraggeber & Jury
Auftraggeber
- Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbauamt (Kanton)
Fachrichter
- Beat Aeberhard, Leiter Städtebau & Architektur, BVD Kanton Basel-Stadt (Vorsitz)
- Emanuela Ferrari, Ferrari Gartmann AG, Chur/St. Niklaus
- Patrick Gmür, Steib Gmür Geschwentner Kyburz Architekten & Stadtplaner, Zürich
- Manuel Herz, Manuel Herz Architekten, Basel
- Ursula Hürzeler, Rahbaran Hürzeler Architekten, Basel
- Stefan Marbach, Herzog & de Meuron, Basel
- Jürg Degen, Leiter Abteilung Arealentwicklung und Nutzungsplanung, BVD Kanton Basel- Stadt (Ersatz)
Sachrichter
- Jürg Erb, Standortarchitekt Roche Pharmaceuticals, Basel
- Peter Kaufmann, Leiter Finanzvermögen, Immobilien Basel-Stadt
- Markus Kreienbühl, Leiter Immobilienentwicklung, Universität Basel
- Willy Nützi, Leiter Projektmanagement II, Hochbauamt Kanton Basel-Stadt
- Barbara Rentsch, Leiterin Portfoliomanagement, Immobilien Basel-Stadt
- Daniela Brühwiler, db Facility Management, Luzern (Ersatz)
Kurzbeschrieb Bauaufgabe
Das Areal «Rosental Mitte», das älteste erhaltene Chemieareal in Basel, wird zu einem integralen durchmischten Stadtteil entwickelt. Die schrittweise Öffnung geht einher mit einer Erneuerung und Transformation des zentral gelegenen, gut erschlossenen Standorts für Arbeiten, Forschung, Bildung, aber auch Wohnen und quartierdienliche Nutzungen.
Dem geplanten «Haus 6» kommt bei dieser Entwicklung eine zentrale Rolle zu. Es ist die erste Neubauinvestition auf Grundlage des städtebaulichen Leitbildes, das im Januar 2020 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Es soll ein Ort werden, in dem die Menschen sich gerne aufhalten, arbeiten und sich begegnen. Forschenden und Studierenden des Departements Chemie der Universität Basel, aber auch Drittfirmen, die sich alle hier einmieten werden, soll ein inspirierendes Umfeld für ihre Tätigkeiten geboten werden. Im Erdgeschoss sind verschiedene Nutzungen, wie ein Café oder Läden, vorzusehen. Das Gebäude wird öffentlich zugänglich sein. Es soll eine Mittlerrolle übernehmen und das umgebende Quartier mit dem Herz des neuen Stadtteils verbinden.
Insgesamt umfasst das Raumprogramm rund 14'000 m² Nutzfläche. Hinzu kommen Veloparkplätze, eine unterirdische Einstellhalle und weitere technische Infrastrukturflächen. Mit dem Projektwettbewerb soll ein architektonisch und städtebaulich überzeugendes Projekt gefunden werden, das diese Ansprüche optimal vereinigt. Innovative Ansätze hinsichtlich Energie und Nachhaltigkeit sowie flexible und zukunftsorientierte Raumstrukturen sind ebenso zentral.
Simap-ID: 209123