Kunsteisbahn Rheintal
Selektives Verfahren
Aegetenstrasse 62, 9443 Widnau
Publikationsdatum
27.10.2025
Auftraggeber
Zweckverband Kunsteisbahn Rheintal
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Theres Aschwanden, dipl. Arch ETH/SIA, Zürich
- Denise Ospelt Strehlau, dipl. Architektin ETH SIA FSU, Schaan
- Andrea Giubbini, dipl. Arch ETH/SIA, Chur
- Hans Ulrich Salzmann, Architekt, Burgdorf
- Rita Mettler, Landschaftsarchitektin HTL, Gossau
- Rainer Gilg, BPM Sports GmbH, Bern Experte Sportanlagen (Ersatz)
Sachrichter
- Bruno Seelos, Präsident Zweckverband, Gemeindepräsident Widnau (Vorsitz)
- Olaf Tiegel, Delegierter Zweckverband, Gemeinderat Au
- Markus Dierauer, Delegierter Zweckverband, Gemeinderat Berneck
- Udo Hutter, Delegierter Zweckverband, Gemeinderat Diepoldsau
- Miriam Stoffel, Liegenschaftenverwaltung Widnau (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Rollimarchini Architekten, K Architekten und David & Vonarx Landschaftsarchitektur hat mit dem Entwurf «Origami» den Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für die neue Kunsteisbahn Rheintal gewonnen.
Die städtebauliche Erweiterung des Sportzentrums Aegeten erfolgt nach Westen. Das bestehende Sporthallengebäude wird oberirdisch mit einem zweigeschossigem Verbindungsbau ergänzt und im Westen mit einer neuen Eishalle erweitert. Der Verbindungsbau öffnet sich zum Freibad und dehnt sich entlang der Südfassade der neuen Eishalle aus. Die Setzung der unterschiedlichen Volumina vermittelt in Höhe und Struktur zu den umliegenden Bauten trotz relativ grossem Fussabdruck.
Insgesamt handelt es sich um einen sehr gelungenen Projektbeitrag mit einem überzeugenden Eingangs- und Empfangsbereich. Die Erschliessung von Eishalle, Sporthalle, Freibad und Restaurant über einen gemeinsamen Zugang ist optimal gelöst. Auch die funktionalen Abläufe der unterschiedlichen Nutzungen sind schlüssig und gut durchdacht.
Etwas nachteilig wirkt die Platzierung des Restaurants ohne direkten Sichtbezug zur neuen Eishalle, wodurch der ansonsten sehr positive Gesamteindruck leicht gemindert wird. Zusätzliche visuelle Verbindungen zur Eishalle wären daher wünschenswert. Darüber hinaus könnten der Zugang sowie die Proportionen des im Erdgeschoss angeordneten Spiegelsaals noch verbessert werden. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium)