Instandsetzung und Erweiterung Haus Eber
Offenes Verfahren
56 Herdenstrasse, 8004 Zürich
Publikationsdatum
20.06.2018
Auftraggeber
Stiftung Jugendwohnnetz Juwo
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Jeremy Hoskyn, Amt für Hochbauten (AHB)
- Rahel Lämmler, Amt für Städtebau (AfS)
- Mischa Spoerri, Architekt
- Johanna Blättler, Architektin
- Lukas Schaffhuser, Architekt
- Raphael Schmid, Architekt (ist Ersatz)
Sachrichter
- Patrik Suter, Geschäftsführer Jugendwohnnetz Juwo
- Marie-Louise van Swelm, stv. Geschäfsführerin Juwo
- Kurt Stamopoulos, Mitglied Stiftungsrat und Baukommission Juwo
- Thomas Wernli, Liegenschaftenverwaltung Zürich
- Felix Bosshard, Quartierverein Aussersihl-Hard (ist Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das städtische Grundstück mit dem historischen Haus Eber im Quartier Hard soll im Baurecht an die Stiftung Jugendwohnnetz Juwo abgegeben werden. Die Stiftung will dort ihr Wohnangebot um 95 Zimmer erweitern, um jungen Erwachsenen in Ausbildung eine Chance auf dem angespannten Wohnungsmarkt einzuräumen. Die Teilnehmenden hatten die nicht ganz einfache Aufgabe, ihr Projekt sorgfältig in die baulich vielschichtigen Quartierstrukturen einzupassen, einen Anschluss zum historischen Haus Eber zu finden und dies unter Einbezug von zeitgemässen Ideen für die Organisation der einzelnen Wohneinheiten in diesem neuen Ensemble.
Von den 116 Teilnehmenden lösten Wild Architekten aus Zürich diese Anforderungen am überzeugendsten. Sie erweitern das historische Haus Eber beidseitig und führen dabei die vorhandene Gebäude- und Dachvolumetrie fort. Die mehrheitlich als Maisonetten organisierten Wohneinheiten mit überhohen Wohn-/ Essbereichen weisen schöne Qualitäten auf, nicht zuletzt durch die geschickte Trennung der Gemeinschaftsräume von den Individualzimmern auf unterschiedlichen Ebenen. Jedes zweite Geschoss wird über einen hofseitigen Laubengang erschlossen. Die daran angegliederten Aussenplattformen bieten den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftliche Begegnungsräume.