Instandsetzung und Erweiterung Gesundheitszentrum für das Alter Grünau, Zürich
Selektives Verfahren
Bändlistrasse 10, 8064 Zürich
Publikationsdatum
20.01.2026
Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Benjamin Theiler, Vorsitz, Amt für Hochbauten
- Gian-Marco Jenatsch, Amt für Städtebau
- Bruno Krucker, Architekt, Zürich
- Dalila Chebbi, Architektin, Zürich
- Marie-Noelle Adolph, Landschaftsarchitektin, Meilen
- Heinrich Toews, Architekt, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Jennifer Dreyer, Direktorin IMMO
- Matthias Rach, Bereichsleiter IMMO
- Andreas Leemann, Vizedirektor GFA
- Regula Pfenninger, Leiterin strat. Bauentwicklung GFA
- Daniel Zeller, Quartierverein (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um Franziska Sebastian Müller Architekten hat den Projektwettbewerb für die Erneuerung und Erweiterung des Gesundheitszentrums für das Alter Grünau in Zürich gewonnen.
Städtebaulich ergänzt das Projekt «OTLAA» das bestehende Gesundheitszentrum für das Alter durch einen leicht erhöhten Neubau im Westen des Perimeters, an der Ecke Bändlistrasse/Grünauring. Durch gezielte Massnahmen werden Bestands- und Neubau zu einem überzeugenden Ensemble zusammengeführt. Dies erfolgt zum einen über die volumetrische Ausformulierung des neuen Baukörpers, der gestalterische Motive des Bestandes aufnimmt und zeitgemäss weiterentwickelt. Zum anderen tragen subtile Ergänzungen und gezielte Transformationen am Bestand wesentlich zur Ensemblebildung bei.
Mit «OTLAA» gelingt die symbiotische Ausbildung eines Ensembles aus transformiertem Altbau und ergänzendem Neubau, das eine Anpassung der betrieblichen Organisation an heutige Anforderungen ermöglicht. Dem Gesundheitszentrum für das Alter Grünau wird dabei ein markanter, beinahe ikonischer Auftritt verliehen. Aus Sicht des Preisgerichts wird die Geschichte des Ortes ebenso kontinuierlich und sorgfältig wie angemessen mutig fortgeschrieben. Der inventarisierten Gesamtüberbauung Grünau – einem eigenständigen Quartier mit mäandrierenden Zeilenbauten, einem prägnanten Hochpunkt und grosszügigen Freiräumen – wird durch den neuen Baustein eine klare und zeitgemässe Adressierung im Stadtraum verliehen. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)