Instandsetzung und Erweiterung Bezirksanlage Uster
Selektives Verfahren
Gerichtsstrasse 17, 8610 Uster
Publikationsdatum
25.11.2025
Auftraggeber
Kanton Zürich, Baudirektion, Hochbauamt, Projektdienste
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- David Vogt, stv. Kantonsbaumeister, Hochbauamt (Vorsitz)
- Katja Albiez, Landschaftsarchitektin, Albiez de Tomasi GmbH
- Adrian Berger, Architekt, HBF HUGGENBERGERFRIES ARCHITEKTEN AG
- Anita Emele, Architektin, Leiterin Architektur und Denkmalpflege Uster
- Mike Guyer, Architekt, GIGON GUYER Architekten AG
- Daniela Zimmer, Architektin, ZIMMER SCHMIDT Architekten GmbH
- Kathrin Simmen, Architektin, kathrinsimmen Architekt:innen GmbH (Ersatz)
Sachrichter
- Philipp Brändli, Chef Logistik / Polizeioffizier, Kantonspolizei
- Eva Debatin, Ressortleiterin Ressort A, Immobilienamt
- Karl-Heinz Eberle, Projektkoordinator Bauten, Direktion der Justiz u. des Innern
- Sandra Mischke, Leiterin Bauten Generalsekretariat Bildungsdirektion
- Thomas Vogel, stv. Generalsekretär Obergericht
Wettbewerbsresultat
MAK architecture und TAKT Baumanagement konnten sich im Projektwettbewerb für die Instandsetzung und Erweiterung der Bezirksanlage in Uster durchsetzen.
Das Siegerprojekt «Syntagma» überzeugte die Jury mit einem harmonischen Ensemble aus drei Neubauten und dem denkmalgeschützten Bestand. Es fügt sich sensibel in die Umgebung ein und setzt gleichzeitig einen markanten städtebaulichen Akzent.
Ein identitätsstiftendes Element bietet der grüne Innenhof. Dank der vielfältigen Vegetation und den entsiegelten Flächen leistet er einen Beitrag zu Biodiversität und Klimaanpassung.
Die Verbindung der Gerichtsstrasse zum Gerichtsplatz mit zentralem Wasserlauf und heller Lichtführung schafft einen attraktiven Durchgang für die Öffentlichkeit.
Bemerkenswert ist die Unterschiedlichkeit des architektonischen Ausdrucks von aussen und innen: Die Fassade des Neubaus übernimmt die klassische Gliederung des Bestands in Sockel, Mittelteil und Dach. Innen ist die Tektonik der Holz-Beton-Tragstruktur präsent, die für eine Bezirksanlage neuartige Innenräume für einen zukunftsfähigen Betrieb schafft. Zudem ermöglicht sie CO2-Optimierungen und Kreislauffähigkeit. (Text aus der Medienmitteilung)