Gestaltung Stadtraum Bahnhofplatz/Allee, Wil
Selektives Verfahren
5 Bahnhofplatz, 9500 Wil
Publikationsdatum
05.02.2018
Auftraggeber
Stadt Wil
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Matthias Wehrlin, Städtebau SIA, FSU SWB, Wünnewil und Flawil (Präsident)
- Simon Schöni, Landschaftsarchitekt FH BSLA SIA, Bern
- René Haefeli, Landschaftsarchitekt FH, Raumplaner NDS, Wilen
- Rolf Mühlethaler, Architekt BSA SIA, Bern
- Patrick Gartmann, dipl. Bauing. FH SIA, dipl. Arch. FH SIA, Chur
- Fritz Kobi, Verkehrsplaner, dipl. Bauingenieur ETH/SIA/SVI, Münsingen
- Bettina Anderau-Latzer, Projektleiterin Verkehr Stadt Wil (Ersatz)
Sachrichter
- Susanne Hartmann, Stadtpräsidentin Wil (Vorsitz)
- Daniel Stutz, Stadtrat Wil, Dep. Bau, Umwelt und Verkehr
- Martin Hitz, Verwaltungsrat Wipa AG
- Hanspeter Steiner, SBB Immobilien
- Thomas Baumgartner, Direktor Frauenfeld-Wil Bahn
- Felicitas Zehnder, Vertreterin STWE Stadtsaal (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Wie sollen der Wiler Bahnhofplatz und die Allee im Jahr 2025 aussehen? Im Rahmen des städtischen Gestaltungswettbewerbs (selektiver Projektwettbewerb) hat die Jury aus neun Vorschlägen das Projekt «Amici» als Sieger gekürt. Es zeichnet sich durch sein Verkehrskonzept und seine oberirdischen Bauten aus.
Der Bahnhof Wil hat als Verkehrsdrehscheibe eine herausragende Bedeutung. Jährlich steigen dort über vier Millionen Passagiere ein, aus oder um. Bahnhofplatz und Allee stellen zudem ein wichtiges urbanes Areal dar. Während eines halben Jahres haben sich neun Teams aus Landschaftsarchitektur-, Architektur- und Verkehrsplanungsbüros mit den vielen Rahmenbedingungen, Bedürfnissen und Zielen des Grossprojekts auseinandergesetzt.
1. Rang «Amici»
Die Verfassenden haben Wil grundsätzlich richtig gelesen und interpretiert, heisst es im Jurybericht. Was stark ist, wird gestärkt, wo Verbesserungen nötig sind, werden solche ins Konzept integriert. Ein Puzzle, in dem jeder Puzzlestein einen Beitrag leistet. Sowohl auf dem Bahnhofplatz als auch vor allem im Bereich der Allee werden kreativ und ortsgerecht Mehrwerte bezüglich Urbanität, Aufenthaltsqualität und Wirtschaft geschaffen. Dies bei gleichzeitiger Wahrung der Funktionalität der Verkehrsanlagen für alle Verkehrsteilnehmenden, des öffentlichen Verkehrs, des Autoverkehrs inkl. Anlieferung sowie des Fuss- und Veloverkehrs, und zwar ohne aufdringlich oder dominant zu wirken.
Das Projekt weist trotz der hohen Anforderungen und der gegebenen Komplexität einen hohen Reifegrad aus und wirkt über weite Strecken wie aus einem Guss. Bei den Dächern auf dem Bahnhofplatz und der Allee besteht Verbesserungsbedarf, der innerhalb der robusten Grundkonzeption aufgefangen werden kann.
(Text: Medienmitteilung und Jurybericht)