Gestaltung autoarmes Zentrum Cham
Selektives Verfahren
-, 6330 Cham
Publikationsdatum
11.07.2023
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Cham
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Rainer Klostermann, Jury-Präsident, dipl. Architekt ETH
- Christoph Meyer, Verkehr und Sicherheit, dipl. Bau- und Wirtschaftsingenieur FH
- Philipp Rüber, Planung und Hochbau, dipl. Techniker HF Ingenieurbau
- Stefan Rotzler, Landschaftsarchitekt, dipl. HTL/HFS
- Kornelia Gysel, Städteplanerin, dipl. Architektin ETH
- Oscar Merlo, Verkehrsingenieur, dipl. Bauingenieur ETH/SVI/Reg A
- Alice Hollenstein, Stadtpsychologin, MSc in Psychologie
- Lukas Hodel, Architekt MA Arch. FHNW/SIA (Ersatz)
Sachrichter
- Georges Helfenstein, Vertreter Einwohnergemeinde Cham: Gemeindepräsident
- Drin Alaj, Vertreter Einwohnergemeinde Cham: Vorsteher Verkehr und Sicherheit
- Florian Weber, Baudirektion Kanton Zug
- Marc Amgwerd, Vertreter Kanton Zug: Kantonsingenieur ab 01.03.2022
- Daniel Frischkopf, Vertreter Kirchengemeinde: Präsident Kirchengemeinde
- Rosemarie Meyer-Strähl, Vertreterin Detailhandel
Wettbewerbsresultat
Nach der Eröffnung der Umfahrung Cham - Hünenberg sollen die Strassenräume im Chamer Zentrum siedlungsorientiert umgestaltet werden. Der Vorschlag «Chom jetzt!» von Goldrand, Eggenspieler Architekten, AKP Verkehrsingenieure und Zeitraum Planung gewinnt den Projektwettbewerb.
«Chom jetzt!» besticht durch ein sehr solides Bild für die Hauptaufgabe des Projekts im unmittelbaren Strassenraum. Als übergeordnetes Gestaltungselement begleiten geschickt gewählte seitliche Betonbänder den gesamten Strassenraum. Sie integrieren die unterschiedlichsten Anforderungselemente, erlauben bedürfnisgerechte Ausformulierungen und vereinfachen insgesamt die Orientierung. Durch die einheitliche Ausführung vermögen die Elemente die spinnenartige Strassenfigur zu einem einheitlichen Bild zusammenzuführen.
Letztlich überzeugt «Chom jetzt!» als strukturelle Ausgangslage für die Neugestaltung des Ortszentrums von Cham und verspricht durch die verhältnismässige Offenheit in der Detailausgestaltung grosse Bereitschaft für eine Weiterführung des Diskurses innerhalb der Gemeinde und mit Dritten... Leider verpassen es die Projektautorinnen und -autoren, die im Projekt begründete, mögliche Reichhaltigkeit und Poesie der Perlen und Kleinode angemessen darzustellen. Das beschriebene Potenzial nicht nur herzustellen, sondern mit dem nötigen Ehrgeiz in der Umsetzung auch aktiv zu fördern und zu nutzen, bleibt die Aufgabe aller Beteiligten für die Vertiefung und Umsetzung des Projekts heute und in Zukunft. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)