Gesamtsanierung und Erweiterung Oberstufenzentrum Aarberg
Offenes Verfahren
Bürenstrasse 6-16, 3270 Aarberg
Publikationsdatum
27.06.2023
Auftraggeber
Bauabteilung Aarberg
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Marianne Julia Baumgartner, Dipl. Architektin ETH BSA SIA, Zürich / Bern
- Mattias Boegli, Dipl. Architekt FH BSA SIA SWB, Freiburg
- Hannes Ehrensperger, Dipl. Architekt FH, Zürich / Lausanne
- Simone Hänggi, Dipl. Landschaftsarchitektin HTL/BSLA, Bern
- Stefan Dellenbach, Dipl. Architekt ETH SIA, Bern (Ersatz)
Sachrichter
- Adrian Hügli, Gemeindepräsident, Stadt Aarberg
- Hans-Ulrich Stebler, Gemeinderat, Stadt Aarberg (Vorsitz Preisgericht)
- Roland Sieber, Gemeinderat Radelfingen (Vertretung Verbandsgemeinden)
- Marc Lehmann, Bauverwalter, Stadt Aarberg (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die Oberstufenschule Aarberg an der Bürenstrasse 6 – 16 dient dem Schulverband Aarberg (Aarberg, Bargen, Bühl, Kappelen, Radelfingen, Seedorf, Walperswil). Die Anlage wurde in den Jahren 1958/59 und 1982/83 erstellt. Sie besteht aus fünf Liegenschaften mit dazugehörigen Sport- und Aussenflächen, welche mit einem eingeschossigen Empfangstrakt verbunden sind. Der Klassentrakt wurde 1995 saniert und im Jahre 2000 um ein zusätzliches Obergeschoss erweitert.
Gewinner des Wettbewerbs ist das Projekt «huckepack» der Haller Gut Architekten ETH SIA und Weber + Brönnimann Landschaftsarchitekten. Es wird zur Weiterbearbeitung empfohlen. Respekt und Sensibilität lässt sich aus dem Projekt ablesen. Eine Haltung, die sich über den ganzen Entwurf zieht. Der Ökologie wird hoher Stellenwert eingeräumt. Eingriffe werden nur dort vorgenommen, wo es nötig ist. Trotzdem kann die Schulanlage auf die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Das liest sich denn auch im Projekt und in der Umgebungsgestaltung. Es entsteht eine Architektur, die elegant und selbstverständlich wirkt. Insgesamt verspricht der Projektvorschlag eine gute Wirtschaftlichkeit bei Erstellung und Betrieb. Durch das konsequente Weiterbauen und das Ergänzen der bestehenden Bauten wird das Projekt auch beim Verbrauch von Grauer Energie punkten. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)