Gemeindezentrum Geroldswil
Selektives Verfahren
34 Huebwiesenstrasse, 8954 Geroldswil
Publikationsdatum
28.08.2018
Auftraggeber
Politische Gemeinde Geroldswil
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peter Christen, Architekt FH SIA, Liegenschaftenvorstand, Gemeinde Geroldswil (Vorsitz)
- Anna Jessen, jessenvollenweider Architektur, Architektin dipl. ETH BSA
- Marc Loeliger, Loeliger Strub Architektur, Architekt dipl. ETH SIA BSA
- Pascal Müller, Müller Sigrist Architekten, Architekt dipl. ETH SIA BSA
- Roger Strub, Stellvertretender kantonaler Denkmalpfleger
Sachrichter
- Martin Conrad, Sicherheitsvorstand, Gemeinde Geroldswil (bis Januar 2018)
- Beat Meier, Gemeindeschreiber Gemeinde Geroldswil
- Veronika Neubauer, Sozial- und Gesundheitsvorsteherin, Gemeinde Geroldswil
- Peter Vogel, Tiefbauvorstand, Gemeinde Geroldswil (ab Januar 2018)
- Peter Vögelin, Kirchenpflege, Ressort Liegenschaften, Reformierte Kirche Weiningen
- Roland Verardo, lic. jur., Präsident, Baugenossenschaft Schönheim
Wettbewerbsresultat
Damit attraktiver und altersgerechter Wohnraum geschaffen, der Dorfplatz aufgewertet und das Potenzial der reformierten Kirche und der Baugenossenschaft unter der Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen ausgelotet werden konnten, wurde ein Studienauftrag durchgeführt. Die Studienaufgabe wurde dabei in einen Projektperimeter und in einen Ideenperimeter unterteilt. Der Ideenperimeter umfasste das gesamte Gemeindezentrum. Der Projektperimeter umfasste die Liegenschaften des Hotelgebäudes, der reformierten Kirche und der Baugenossenschaft Schönheim.
Das Beurteilungsgremium empfiehlt das Team Baumberger & Stegmeier mit Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten und EBP Schweiz mit der Ausführung zu beauftragen. Der Vorschlag basiert auf einem klaren Analysefazit. Die präzisen und wirksamen Eingriffe im Hotelgebäude und in der reformierten Kirche führen zu hohen architektonischen und funktionalen Qualitäten. Der Wohnkubus wird mit geschickten Eingriffen an die Poststrasse und den Dorfplatz angehängt. Mit den gewählten neuen Gebäudehöhen bleibt das städtebaulich fragile Gebäudekonglomerat im Gleichgewicht.