Fuss- und Veloverkehrsbrücke Sennwald-Ruggell
Offenes Verfahren
-, 9491 Sennwald-Ruggell
Publikationsdatum
19.03.2026
Auftraggeber
Politische Gemeinde Sennwald (CH) - Gemeinde Ruggell (LI)
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Oliver Bettschen, TBA Kt. St. Gallen, Leiter Kunstbauten
- Martin Schierscher, Amt für Tiefbau und Geoinformation, Vaduz
- Joos Gredig, Gredig Walser Architekten AG
- Giorgio Sciuto, Leiter Bauamt Gemeinde Sennwald
- Emanuel Matt, Leiter Bauverwaltung Gemeinde Ruggell
- Roger Häberli, TBA Kt. St. Gallen, Kunstbauten (Ersatz)
Sachrichter
- Bertrand Hug, Gemeindepräsident, Gemeinde Sennwald (Vorsitz)
- Christian Öhri, Gemeindevorsteher, Gemeinde Ruggell (Vorsitz Stv.)
- Marcel John, Kantonsingenieur, Kanton St. Gallen
- Marco Caminada, Leiter Amt für Tiefbau und Geoinformation, Vaduz
- Marco Stucki, Vizepräsident Gemeinde Sennwald (Ersatz)
- Reto Bischof, Vizevorsteher, Gemeinde Ruggell (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team aus Masotti & Associati, Pini Gruppe, Orsi & Associati und LAND Suisse hat den Projektwettbewerb für die neue Fuss- und Veloverkehrsbrücke zwischen den Gemeinden Sennwald und Ruggell für sich entschieden.
Das sorgfältig ausgearbeitete Siegerprojekt «Libelle» überzeugt durch die konsequente Berücksichtigung aller Entwurfsparameter. Das klare Brückenkonzept reagiert präzise auf den Ort und wird durch die durchdachten Anschlusslösungen überzeugend verankert.
Der schlanke, sich zu den Enden verjüngende Brückenträger aus Cortenstahl überspannt den Rhein leicht und selbstverständlich über zwei Pfeiler. Zurückhaltend fügt sich die Konstruktion in den Landschaftsraum ein und tritt in einen ruhigen Dialog mit der benachbarten Strassenbrücke.
Die statische Lösung ist schlüssig; insbesondere die Anbindung an die Staatsstrasse in Sennwald verspricht hohen Nutzerkomfort und eine klare Erschliessung. Die Ausbildung der Abschlusswände mit integrierten Lichtbändern ist weiter zu prüfen.
Dank der linearen Struktur und der sensiblen Pfeilerstellung bleibt die Passerelle dezent im Hintergrund – Rhein und Landschaft stehen im Mittelpunkt. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium)