Erweiterungsneubau Volksschule Breitfeld, Bern
Offenes Verfahren
Standstrasse 61, 3014 Bern
Publikationsdatum
03.07.2024
Auftraggeber
Präsidialdirektion, Hochbau Stadt Bern
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Thomas Pfluger, Stadtbaumeister, Hochbau Stadt Bern (Vorsitz)
- Donat Senn, Dipl. Arch. FH/SIA/Reg A GWJ Architekten AG, Bern
- Katrin Gurtner, MSc Architektin ETH Studio DIA GmbH ETH SIA, Bern
- Thomas Fischer, Dipl. Arch. ETH/SIA Thomas Fischer Architekten, Zürich
- Carolin Riede, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur BSLA/SIA Carolin Riede Landschaftsarchitektur GmbH, Dietikon
- Heinrich Sauter, Dipl. Arch. ETH/SIA Hochbau Stadt Bern (Ersatz)
Sachrichter
- Renate Rolli Sommaruga, Immobilien Stadt Bern
- Andrea Kaiser, Schulamt Stadt Bern
- Sandra Grossenbacher, Denkmalpflege Stadt Bern
- Christine Herrmann, Vertreterin Schulleitung
- Andreas Wyss, Immobilien Stadt Bern (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Beim Schulhaus Breitfeld soll mit einem Erweiterungsneubau Platz für fünf Klassen, eine Turnhalle und eine Tagesbetreuung entstehen. Um ein qualitativ überzeugendes Projekt realisieren zu können, hat die Stadt Bern einen offenen Projektwettbewerb für Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt. Als Sieger wählte die Jury das Projekt «Emil Grünbar» des Teams :mlzd und bbz landschaftsarchitekten aus.
Das ausgewählte Projekt orientiert sich in seiner Ausrichtung am bestehenden Schulhaus und schliesst den zentralen Schulhof gegen die Scheibenstrasse ab. Der viergeschossige Erweiterungsneubau fügt sich in seiner Volumetrie überzeugend in die bestehende Quartierstruktur ein. Die bestehenden Freiräume, der Schulhof und der Platanenhof im Norden bleiben allesamt erhalten.
Die vier Geschosse des kompakten Baukörpers stapeln sich über der Grundfläche der neuen Einfachturnhalle, die dank einer leichten Geländemodellierung entlang der Längsseite natürlich belichtet werden kann. Der Eingang orientiert sich zum entstandenen Innenhof hin und wird durch eine offene Erdgeschosshalle seitlich zum vorgelagerten Treppenturm aus Glasbausteinen räumlich präzise akzentuiert. Auf der südlichen Stirnseite wird künftig ein «Schuppenschild» aus Photovoltaikelementen das Erscheinungsbild der Schulanlage prägen. Für die Realisierung des Erweiterungsbaus muss das bestehende Doppelmehrfamilienhaus an der Scheibenstrasse 36 – 38 zurückgebaut werden. Das Gebäude ist als Holz-Hybridbau konstruiert und lehnt sich in seiner Materialisierung und Formensprache an das historische Ensemble an. (Text: Medienmitteilung)