Erweiterungsbau Berufsschule Bülach
Offenes Verfahren
Schwerzgruebstrasse 28, 8180 Bülach
Publikationsdatum
16.06.2025
Auftraggeber
Kanton Zürich, Baudirektion, Hochbauamt, Baubereich C
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Adriano Tettamanti, Abteilungsleiter Baubereich C, Hochbauamt (Vorsitz)
- Marianne Baumgartner, Architektin, Camponovo Baumgartner
- Claudio Meletta, Architekt, Stereo Architektur
- Urša Habič, Landschaftsarchitektin, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur
- Marcel Baumgartner, Architekt, Baumgartner Loewe Architekten (Ersatz)
Sachrichter
- Peter Störchli, Leiter Team Berufs- und Mittelschulen, Generalsekretariat Bildungsdirektion
- Siham Balutsch, Portfoliomanager, Immobilienamt
- John Coviello, Rektor Berufsschule Bülach
- Nicole Zweifel, Leiterin Stadtplanung, Vertretung Stadt Bülach (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Mit dem Vorschlag «Eine runde Sache» hat das Team um nuar aus Zürich den Projektwettbewerb für den Erweiterungsbau an der Berufsschule in Bülach gewonnen.
Geplant ist eine schlanke sechsgeschossige Scheibe, die mit einer räumlichen Fuge an den Bestandesbau anbaut und weitgehend ohne Untergeschosse auskommt. Der Erweiterungsbau wird östlich der Parzelle gesetzt und schafft zur zukünftigen Kreuzung Heinrichstrasse und Grundstrasse einen starken Auftakt.
Das Erdgeschoss nimmt die gut frequentierten Nutzungen wie Cafeteria und Mehrzweckraum, das Lehrpersonenzimmer sowie sämtliche Räume für die Schulleitung auf. Die durch den Zugang vom Verpflegungsbereich getrennte Anordnung des Mehrzweckraumes ist allerdings betrieblich nachteilig, da Synergien erschwert werden. Darüber folgen drei Geschosse mit Unterrichtsräumen, die dank der geringen Geschossfläche effizient mit nur einer Treppe erschlossen werden können. Die zu einem Raum zusammengeschlossene Lernlandschaft verfügt über einen überdachten Südbalkon mit direktem Zugang zum Pausenhof. Zuoberst wird die Sporthalle mit den übrigen Sporträumen angeordnet.
«Eine runde Sache» ist ein eigenständiger und innovativer Projektvorschlag, der sich konsequent aus den Vorgaben des schulischen Betriebs, der Ökologie und der Ökonomie entwickelt. Seine Geradlinigkeit und Konsequenz schafft einen sinnhaften Bezug zum Denkmalschutzobjekt von Paillard Leemann. (Text aus dem Jurybericht)