Erweiterung und Instandsetzung Schulanlage Vogtsrain, Zürich
Selektives Verfahren
Ferdinand-Hodler-Strasse 23, 8049 Zürich
Publikationsdatum
17.12.2024
Auftraggeber
Stadt Zürich
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Gabriela Kägi Vetter, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Corina Schneider, Amt für Städtebau, Zürich
- Maria Conen, Architektin MAs gta ETH, BSA, Zürich
- Luca Selva, Architekt ETH BSA SIA, Basel
- Lorenz Eugster, LArch FH / SIA / MAS EPFL, Zürich
- Angela Deuber, Architektin ETH, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Gabriela Rothenfluh, Kreisschulbehörde Waidberg
- Barbara Willimann, Schulamt Stadt Zürich
- Jennifer Dreyer, Immobilien Stadt Zürich
- Benjamin Leimgruber, Immobilien Stadt Zürich
- Tiziana Werlen, Quartiervertretung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Team um MSA Meletta Strebel Architekten zusammen mit Uniola Landschaftsarchitektur und Stadtplanung hat mit dem Entwurf «Blick in die Unendlichkeit» den Projektwettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage Vogtsrain in Zürich gewonnen.
Das Projekt zeigt einen exemplarischen Umgang mit der herausfordernden Situation mit einer denkmalgeschützten Anlage aus den 1970er-Jahren. Es ist auf wohltuende Weise unspektakulär und mit grosser Sorgfalt entlang eines umfassenden Verständnisses der bestehenden Anlage hergeleitet. Die Grundrisse sind räumlich reich und entsprechen den Anforderungen der Nutzer*innen. Das Neubauvolumen staffelt sich analog dem Bestand vertikal und horizontal ab, erlaubt so auch einen baugesetzlich korrekten Umgang mit den geforderten Abständen. Dabei werden die Parallelen zur bestehenden Anlage insbesondere im Umgang mit der Topografie und der Morphologie gesucht, die Unterschiede im Ausdruck, insbesondere in der Ausgestaltung der Brüstungen, sind mit Präzision entwickelt. Die Strategie der Interventionen in der Umgebung stellt Hitzeminderung und Schaffung von neuen kleinen wertvollen Orten unter Wahrung der bestehenden Qualitäten in den Vordergrund. Im Vergleich zu den Mitstreitenden überzeugt das Siegerprojekt auch wirtschaftlich und ökologisch. Der Neubau im Minergie-P-ECO-Standard ist in Hybridbauweise (Beton-Holz) geplant. An der Fassade kommen sägerohe grau gestrichene Fichtenbretter zum Einsatz, welche die Farbstimmung und Schalungsmuster der Betonfassade der bestehenden Schulanlage aufnehmen. (Text aus Jurybericht und Medienmitteilung)