Erweiterung und Instandsetzung Schulanlage Staudenbühl, Zürich
Selektives Verfahren
Himmeristrasse 55, 8052 Zürich
Publikationsdatum
11.06.2024
Auftraggeber
Stadt Zürich
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ursula Müller, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Martin Schneider, Amt für Städtebau
- Annette Helle, dipl Arch. ETH, Zürich
- Bruno Krucker, dipl. Arch. ETH, Zürich
- Peter Moor, dipl. Arch. ETH, Zürich (Ersatz)
- Maria Viñé, dipl. Ing. Landschaftsarchitektin, Zürich
Sachrichter
- Vera Lang, Präsidentin Kreisschulbehörde Glattal
- Marcel Handler, Schulamt Stadt Zürich
- Jennifer Dreyer, Immobilien Stadt Zürich
- Benjamin Leimgruber, Immobilien Stadt Zürich
- Albert Frölich, Quartiervertretung (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
In Zürich-Seebach soll bis 2031 der Schulraum auf dem Areal der Schulanlage Staudenbühl erweitert werden. Die ARGE neff neumann arcanus aus Zürich gewinnt mit ihrem Vorschlag «Lunuganga» den Projektwettbewerb.
Der suffiziente und kompakte Neubau für die Schulanlage Staudenbühl wird in der nordwestlichen Ecke dem Terrain folgend mit genügend Abstand zur bestehenden Schulanlage von Rolf Keller aus den 1960er-Jahren platziert. Das Dachgeschoss springt zurück, so dass das Volumen fünfgeschossig oder zum Hang viergeschossig in Erscheinung tritt. Der Höhenversatz des Terrains wird genutzt, um einen zusätzlichen Eingang von der Strassenseite anzubieten. Im Süden, wo sich der Haupteingang zum Neubau befindet, ist die Fassade von einer überhohen Pausenhalle geprägt. Direkt angrenzend befindet sich der zentrale Pausenplatz als neuer Dreh- und Angelpunkt und Verbindung zu der bestehenden Schulanlage. Von dort führt eine grosszügige Freitreppe auf die Terrasse mit dem grossen Allwetterplatz, der einen Ausblick nach Südwesten ermöglicht. Die unterschiedlichen Terrassen und Freiräume sind nebst den quartiersverbindenden Wegen charakteristisch für die Anlage. Am südlichen Perimeterrand in der Verlängerung der Himmeristrasse wird ein neuer Pavillon mit lärmgeschütztem Aussenraum für die Kindergärten ergänzt. (Text: www.stadt-zuerich.ch)