Erweiterung Turnhalle und Schule, Laubegg
Offenes Verfahren
Dättnau, Winterthur, 8406 Winterthur
Publikationsdatum
12.08.2024
Auftraggeber
Stadt Winterthur, Departement Bau und Mobilität Amt für Städtebau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Jens Andersen, Stadtbaumeister dipl. Arch ETH SIA, DBM, Winterthur
- Marc Schneider, Architekt, Dipl. Arch. ETH SIA, Winterthur
- Renate Walter, Architektin, Dipl. Arch. ETH, Zürich
- Kai Zipse, Architekt, Dipl.-Ing., Basel
- Rita Mettler, Landschaftsarchitektin, HTL, Gossau
- Michael Boogman, Teamleiter Hochbau Dipl. Arch. ETH SIA, DBM, Winterthur (Moderation, Ersatz)
Sachrichter
- Christa Meier, Stadträtin, Vorsteherin Departement Bau (DBM), Winterthur (Vorsitz)
- Martina Blum, Stadträtin, Vorsteherin Departement Schule und Sport (DSS), Winterthur
- Hannes Tschudin, Abteilungsleiter Sportförderung, DSS, Winterthur
- Beate Raible, Abteilungsleiterin Schulbauten, DSS, Winterthur
- Philip Cohen, Hauptabteilungsleiter Infrastruktur, DSS, Winterthur (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Im Primarschulhaus Laubegg in Dättnau soll ein Neubau dringend benötigten Raum für Unterricht und Betreuung sowie eine zweite Turnhalle schaffen. Im Projektwettbewerb hat sich das Winterthurer Team um BDE Architekten mit dem Projekt «Cosimo» gegen 36 andere Entwürfe durchgesetzt.
Das Siegerprojekt «Cosimo» ordnet die neuen Räume als freistehenden Kubus an. Er wird entlang der Hündlerstrasse und angrenzend an den bestehenden Sportplatz platziert, wo heute Parkplätze und eine Wiese sind. So schafft der Neubau einen neuen Ankunftsort für die Schulanlage. Die Aussicht über das abfallende Gelände nach Töss und zum Eschenberg bleibt unverbaut. Die Freizeitanlage Dättnau und ihr Aussenraum sind vom Erweiterungsbau nicht tangiert.
Turnhalle und Garderoben sind im obersten Geschoss als Aufsatz über den zwei Schul- und Betreuungsetagen geplant. Was auf den ersten Blick überrascht, hat im Schulalltag Vorteile. So können jene Nutzungen im Erdgeschoss angeordnet werden, die am meisten von einem einfachen Zugang zum Aussenraum profitieren, namentlich die Schulergänzende Betreuung. Die Turnhalle ist dadurch grosszügig mit Tageslicht versorgt. Zudem ist der Flächenbedarf minimal und es ist kaum Aushub nötig, was sich positiv auf den ökologischen Fussabdruck auswirkt. (Text aus der Medienmitteilung der Stadt Winterthur)