Das Preisgericht empfiehlt der Auftraggeberin, das Projekt «Tessuto» von Ramser Schmid Architekten und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur für die Erweiterung der Schulanlage Moritzberg in Stäfa weiter zu bearbeiten.
Die Gebäudeabfolge von Turnhalle und Schulgebäude wird als durchlässiger baulicher Gürtel zwischen zwei freiräumlichen Zonen gelesen, mit Durchgängen durch die Gebäude, die zwischen den parkartigen begrünten Vorzonen und dem nördlichen Schulhof entlang des Fangenbachs vermitteln. Dieses Konzept wird vom Neubau geschickt übernommen und weitergeführt. Es wird ein Volumen vorgeschlagen, welches das gestufte Terrain in sich aufnimmt und zwischen den beiden Höhenlagen vermittelt. Damit wird der Freiraum in zwei Zonen geteilt: den parkartigen Vorbereich und den geschützten, eher introvertierten nördlichen Bereich entlang des renaturierten Fangenbachs.
Das Projekt «Tessuto» überzeugt mit einem Vorschlag, der aus der räumlichen Struktur des Bestandes abgeleitet ist, die mit einem geschickt geschnittenen Neubauvolumen übernommen und neu interpretiert wird. (Text aus dem Jurybericht)