Erweiterung Schulanlage Meierhof, Baden
Offenes Verfahren
Stadtbachstrasse 60, 5400 Baden
Publikationsdatum
26.08.2025
Auftraggeber
Stadt Baden, Bau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Marco Giuliani, Architekt, BGP Architekten, Zürich (Fachlicher Vorsitz)
- Andreas Graf, Architekt, Liechti Graf Zumsteg Architekten, Brugg
- Barbara Meyer, Architektin, Leiterin Bau, Stadt Baden (Ersatz)
- Brigitte Nyffenegger, Landschaftsarchitektin, Umland, Zürich
- Tamara Schubiger, Architektin, Jonas Wüest Architekten, Zürich
- Petri Zimmermann, Architektin, Zimmermann Architekten, Aarau
Sachrichter
- David Müller-Weber, Leiter Abteilung Gesellschaft, Stadt Baden
- Mirjam Obrist, Leiterin Abteilung Bildung und Sport, Stadt Baden
- Manfred Schätti, Leiter Abteilung Infrastruktur, Stadt Baden
- Julius Schulz, Leiter Hochbau, Stadt Baden (Ersatz)
- Benjamin Steiner, Stadtrat, Ressort Bau (Vorsitz), Stadt Baden
Wettbewerbsresultat
Der Vorschlag «Both Sides, Now» vom Team um Atelier Broglia Dias und Eder Landschaftsarchitektur hat den Projektwettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage Meierhof in Baden gewonnen.
Mit dem Projekt «Both Sides, Now» gelingt es den Verfassenden, das heute etwas schematisch wirkende Schulhaus in eine neue, organisch geformte Gesamtfigur zu verwandeln, welche sich harmonisch in die linsenförmige Geländekammer einfügt. Der Erweiterungsbau repetiert die Fassadenstaffelung dreimal weiter, um anschliessend eine Gegenbewegung zu vollführen und damit eine Kopfsituation zu schaffen, bei der sich die Räume zu allen Seiten orientieren. Damit gelingt es, die unterschiedlichen Aussenbereiche zwar klar zu fassen, sie aber dennoch als Teil eines fliessenden gesamten Freiraumes wirken zu lassen.
Auch der Freiraum wurde stark vom Bestand ausgehend weiterentwickelt. So blieben die Brunnenanlage mit den begleitenden Sitzstufen sowie Teile der Hügel mit Spielgeräten erhalten. Aufgrund des geringen Eingriffs und der gewählten Materialien ist der CO2-Ausstoss für die Erstellung minimal.
Den Verfassenden gelingt es mit ihrem Projektvorschlag, die hohen Anforderungen des Programms auszutarieren und gelungen umzusetzen. Trotz der im Vergleich zu anderen Vorschlägen weniger kompakten Bauweise gelingt es, auch die Vorgaben für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen. (Text aus dem Jurybericht)