Erweiterung Kantonsschule Romanshorn
Offenes Verfahren
Weitenzelgstrasse 12, 8590 Romanshorn
Publikationsdatum
20.11.2024
Auftraggeber
Kantonales Hochbauamt
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Peter Oestreich, Dipl. Architekt FH BSA
- Andrea Deplazes, Dipl. Architekt ETH BSA SIA
- Andreas Cukrowicz, Architekt Mag. Arch.
- Corina Menn, Dipl. Architektin ETH SIA BSA
- Michael Künzle, Dipl. Architekt ETH SIA
- Martin Klauser, Landschaftsarchitekt HTL BSLA
- Lisa Mäder, MSc ETH Arch (Ersatz)
Sachrichter
- Dominik Diezi, Regierungsrat, Chef Departement für Bau und Umwelt (Vorsitz)
- Monika Knill, Regierungsrätin, Chefin Departement für Erziehung und Kultur
- Roland Ledergerber, Kantonsbaumeister, Kantonales Hochbauamt Thurgau (Moderation)
- Stefan Schneider, Rektor, Kantonsschule Romanshorn
- Roger Martin, Stadtpräsident, Stadt Romanshorn
- Othmar Kuster, Leiter Schulverwaltung, Kantonsschule Romanshorn (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Planerteam um Gerber Architekten hat mit dem Vorschlag «Winkelschlag» den Projektwettbewerb für die Erweiterung der Kantonsschule in Romanshorn gewonnen.
Die Projektverfassende des Siegerprojekt «Winkelschlag» kommen zum Schluss, dass im bestehenden Schultrakt zu viele Kompromisse nötig wären, um eine zeitgenössische Kantonsschule mit Lernlandschaften zu realisieren. Als Gegenthese entwickeln sie das Konzept einer weitestgehend horizontalen Anordnung des Raumprogramms. Die Barrierefreiheit und die Betriebsabläufe der Schulanlage werden damit wesentlich verbessert. Mit passenden vertikalen und horizontalen Durchwegungen gewährleistet das Projekt eine maximale räumliche innere Durchlässigkeit. Es entstehen interessante Raumbezüge mit Durch- und Ausblicken, Tageslichteinfall und einer guten optischen Orientierung.
Das bestehende Schulgebäude wird um ein Geschoss aufgestockt und an den Enden und im Westen mit maximal viergeschossigen Neubauten erweitert. Volumen, Kubatur und Abwicklungen der Ergänzungsbauten aus Holz sind kompakt und konzentriert angeordnet, was entsprechend effiziente Baukosten erwarten lässt. (Text: Medienmitteilung Kanton Thurgau)