Erweiterung Hebelschulhaus, Riehen
Selektives Verfahren
Langenlängeweg 14, 4125 Riehen
Publikationsdatum
13.06.2024
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Riehen
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Matthias Ackermann, Architekt, Ackermann Architekt, Basel (Vorsitz)
- Erika Fries, Architektin, Huggenbergerfries Architekten, Zürich
- Christoph Gschwind, Architekt, Gschwind Architekten, Basel
- Yvonne Rudolf, Architektin, Galli Rudolf Architekten, Zürich
- Lars Uellendahl, Landschaftsarchitekt, Meta Landschaftsarchitektur, Basel
- Patrick Scheffler, Leiter Fachbereich Hochbau, Riehen (Ersatz)
Sachrichter
- Silvia Schweizer, Gemeinderätin, Abteilung Bildung und Familie, Riehen
- Manuela Wäspi, Schulleiterin Primarschule Niederholz Riehen
- Andreas Haberthür, SchulRAUMentwickler, Architektur & Entwicklungsräume, St. Gallen
- Andreas Hammon, Fachexperten für Schulraum und Pädagogik
- Maria Nass, Leiterin Tagesstruktur (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Im Lauf der Zeit wurde das in den 1950er-Jahren erbaute Hebelschulhaus von Rasser & Vadi Architekten immer wieder erweitert und den neuen Anforderungen an die Pädagogik angepasst. Nun steht eine weitere wegweisende Erneuerung an. Rahbaran Hürzeler Architekten haben die anspruchsvolle Aufgabe mit wenigen, aber gezielten Eingriffen gelöst.
Das Siegerprojekt «Keeping what’s good» zeigt viele Angebote auf, lässt aber auch die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie man diese nutzt. Der Entwurf stärkt die Bedeutung der Hebelmatte als Grünraum für das Quartier. Mit der Aufstockung der Dreifachsporthalle in Form einer eingeschossigen Sheddach-Halle wird eine Lernlandschaft in Atelierstruktur angeboten, deren offenes Innenleben flexibel einteilbar ist. Die überhohen Räume bieten ein stimmiges und anregendes Lernumfeld, was ein alternatives Angebot zu den bestehenden Schulräumen darstellt. (Text: Katharina Marchal)