Erweiterung des Alters- und Gesundheitszentrums Giebeleich, Opfikon
Selektives Verfahren
Talackerstrasse 70, 8152 Opfikon
Publikationsdatum
15.05.2025
Auftraggeber
Stadt Opfikon
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Alain Roserens, Architekt ETH/SIA/BSA, Zürich (Jurypräsident)
- Raphael Schmid, Architekt FH/SIA, Zürich
- Ivo Moeschlin, Architekt ETH/SIA, Zürich
- Martina Wuest, Architektin ETH/SIA, Zürich
- Lukas Schweingruber, Landschaftsarchitekt BSLA, Zürich
- Luise Kister, Architektin RWTH/SIA, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Mathias Zika, Stadtrat von Opfikon, Vorsteher Finanzen und Liegenschaften
- Jörg Mäder, Stadtrat von Opfikon, Vorsteher Ressort Gesellschaft
- Walter Bickel, Leitung Ressort Gesellschaft
- Patricia Meier, Leitung Bau und Infrastruktur
- Thomas Mettler, Leitung Finanzen und Liegenschaften (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Das Projekt «Yoko» des Teams um Bollhalder Walser Architektur und ASP Landschaftsarchitekten hat den Studienauftrag für die Erweiterung des Alters- und Gesundheitszentrums Giebeleich in Opfikon gewonnen.
Der Erweiterungsbau des Alters- und Gesundheitszentrum Giebeleich zeigt sich als kompakter, im Grundriss fast quadratischer Baukörper, der sich im nördlichen Grundstücksbereich zwischen Talackerstrasse und Kirchensteig als eigenständiger, allseitig von den Strassen zurückgesetzter Baukörper präsentiert. Die Verbindung zum Bestand erfolgt über einen transparenten, laubenartigen Verbindungsbau. Mit dieser attraktiven Wegverbindung wird das Alterszentrum als öffentliches Gebäude in das Quartier integriert und die bisherige Trennung vom Gebiet Wydacker überwunden.
Die innere Organisation des Gebäudes trägt wesentlich zur hohen Qualität des Projekts bei. Die klar strukturierten Grundrisse und die kompakte Anordnung der Pflegwohngruppen ermöglichen kurze Wege und eine effiziente Betriebsführung. Gleichzeitig sorgen geschickt platzierte Aufenthaltsbereiche und Terrassenräume für eine wohnliche und angenehme Atmosphäre.
Die gewünschte Überarbeitung der Fassadengestaltung und der Ausformulierung des Attikageschosses bietet die Chance, die hohe gestalterische und funktionale Qualität des Projekts weiter zu steigern. (Text aus dem Jurybericht)