Ersatzneubau Wohnsiedlung Luchswiese, Zürich
Offenes Verfahren
Luchswiese, 8051 Zürich
Publikationsdatum
12.08.2022
Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ursula Müller, Amt für Hochbauten (Vorsitz)
- Gian-Marco Jenatsch, Amt für Städtebau
- Urs Primas, Architekt, Zürich
- Dieter Bachmann, Architekt, Zürich
- Susanne Büttner, Landschaftsarchitektin, Zürich
- Gian Trachsler, Architekt, Zürich (Ersatz)
Sachrichter
- Astrid Heymann, Liegenschaften Stadt Zürich
- Stephan Jack, Liegenschaften Stadt Zürich
- Roman Völkle, Liegenschaften Stadt Zürich
- Benjamin Leimgruber, Immobilien Stadt Zürich
- Annick Lalive d'Epinay, Liegenschaften Stadt Zürich (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Auf dem Areal der Wohnsiedlung Luchswiesen sollen das Angebot an gemeinnützigem Wohnraum vergrössert und gleichzeitig vier Kindergärten sowie die Betreuungsinfrastruktur für die benachbarte Schule untergebracht werden. Das Team von Blättler Heinzer Architektur und Kollektiv Nordost Landschaftsarchitekten hat den Architekturwettbewerb für sich entschieden.
Das Siegerprojekt «Pergola» schafft das Kunststück, nicht nur etwas mehr (76 statt bisher 72), sondern auch grössere und familientauglichere Wohnungen zu schaffen: Rund die Hälfte der flexibel gestaltbaren Wohnungen haben 4.5 und mehr Zimmer und lösen vorwiegend Kleinwohnungen ab. Im direkt ans Schulareal grenzenden Gebäude finden vier Kindergärten und die Betreuungsinfrastruktur für die Tagesschule mit rund 700 Kindern Platz. Wohn- und Schulnutzungen sind dabei voneinander getrennt. Das Projekt schlägt drei höhere Zeilenbauten und niedrigere Atelierhäuser dazwischen vor. Die filigrane und farbenfrohe Siedlung ist geprägt von Lauben und Passerellen. Der durchfliessende ortstypische Grünraum wird nicht nur erhalten, sondern um Vertikalbegrünung und bepflanzte Dächer und Terrassen erweitert. Zudem entstehen zwei grosszügige Gartenhöfe, die mit Bäumen bepflanzt sind. Das Parkplatzangebot der nachhaltig gebauten Siedlung wird aufgrund eines Mobilitätskonzepts gegenüber dem Standard um die Hälfte reduziert und in die benachbarte Schulanlage integriert. (Text: Medienmitteilung)