Die Baugenossenschaft Halde Zürich hat das Amt für Hochbauten beauftragt, für den Ersatzneubau der Wohnungen am Kelchweg 9 und 11 einen Projektwettbewerb auf Einladung mit sechs Teams durchzuführen. Die Ersatzneubauten sollten mindestens 32 zeitgemässe 2.5- und 3.5-Zimmerwohnungen enthalten.
Gewonnen hat das Team von Mathis Kamplade Architekten aus Zürich mit dem Projekt «Tinguely». Die Verfassenden schlagen zwei mit Holzfassaden verkleidete Punkthäuser vor, die sich gut in das Grundstück an der Ecke Kelchweg/Dachslernstrasse einfügen. Die beiden Wohnhäuser sind zueinander ausgerichtet.
Die Wohnungsgrundrisse weisen eine hohe Flexibilität auf. Mit beweglichen Holzpaneelen lassen sich Räume abtrennen oder zusammenschliessen – je nach Lebensphase oder Bedürfnis der Bewohnenden. Die beiden Wohnhäuser sollen dem Minergiestandard entsprechen. Die Wärmeerzeugung soll dereinst über den Anschluss an den Energieverbund Altstetten erfolgen.