Der Kanton Zug plant, auf dem Grundstück der bestehenden Durchgangsstation in der Gemeinde Steinhausen einen Ersatzneubau zu realisieren. Asylsuchende und Flüchtlinge, die dem Kanton zugewiesen werden, wohnen die ersten sieben bis zwölf Monate in der Durchgangsstation. Bei der Planung soll insbesondere auf eine flexible Struktur, angemessene Aufenthaltszonen sowie eine einfache, robuste Materialisierung geachtet werden. Neben der städtebaulichen, architektonischen, sozialräumlichen und freiraumplanerischen Qualität des Entwurfs liegt das Augenmerk auf den Aspekten der Funktionalität, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit. Im Sinne einer übergeordneten städtebaulichen Planung ist zudem im erweiterten Perimeter eine Volumenstudie für einen Büro-/Gewerbeneubau zu erstellen.
Simap-ID: 202533