Ergänzungsneubau Dorfschulhaus Kehrsatz
Selektives Verfahren
Finkenrain 4, 3122 Kehrsatz
Publikationsdatum
12.10.2026
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Kehrsatz
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Regina Glatz, dipl. Architektin ETH SIA, Co. Architekten AG (Vorsitz)
- Christine Odermatt, dipl. Architektin ETHZ SIA FSA REG A, arb Architekten AG
- Frederic Bauer (Ersatz), dipl. Ing. Architekt FH SIA REG A, Burckhardt Architektur AG
- Benjamin Wellig, Landschaftsarchitekt BSc FH BSLA, extrā Landschaftsarchitekten AG
Sachrichter
- Roland Geiger, Gemeinderat, Ressort Bau und Infrastruktur, Gemeinde Kehrsatz
- Christoph Läderach, Gemeindepräsident, Ressort Planung und Entwicklung, Gemeinde Kehrsatz
- René Walker (Ersatz), Gemeinderat, Ressort Bildung und Jugend, Gemeinde Kehrsatz
Wettbewerbsresultat
Das Projekt «Mehrklang» von Arcollage und Andreas Geser Landschaftsarchitekten gewinnt den Projektwettbewerb für den Ergänzungsneubau beim Dorfschulhaus in Kehrsatz.
Der zweigeschossige Holzbau mit Satteldach wird parallel zur Mättelistrasse platziert und fügt sich dank seiner zurückhaltenden Gestaltung harmonisch in das bestehende Schulareal und das umliegende Wohnquartier ein. Die Fassade ist bewusst schlicht gehalten: Auf der Nord- und Südseite sind im Erdgeschoss raumhohe Fenster vorgesehen, während im Obergeschoss Bandfenster im gleichen Raster mit Brüstungen angeordnet sind. Im weiteren Projektverlauf soll geprüft werden, ob der relativ hohe Glasanteil reduziert werden kann.
Im Zentrum der Anlage entsteht ein zusammenhängender, offener Freiraum, der die bestehenden und neuen Gebäude zu einem Schulensemble verbindet. Präzise und denkmalpflegerisch sorgfältige Eingriffe stärken zugleich die Qualitäten des Bestands.
Das Projekt überzeugt durch seine klare städtebauliche Konzeption, die funktionale Organisation und nachhaltige Elemente wie das Photovoltaik-Satteldach. Durch die Entlastung vom Quartierverkehr gewinnt das gesamte Schulareal an Aufenthaltsqualität und wird zu einem lebendigen und attraktiven Lebensraum für Kinder und Anwohnende. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium)