Entwicklung Regionalflughafen Samedan
Selektives Verfahren
3 Plazza Aviatica, 7503 Samaden
Publikationsdatum
12.04.2018
Auftraggeber
Infrastrukturunternehmung Regionalflughafen Samedan
SIA 143
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Michael Hauser, Dipl. Arch. ETH/SIA, MBA, Zürich (Vorsitz)
- Stefan Cadosch, Dipl. Arch. ETH/SIA; Präsident SIA Schweiz, Zürich
- Corinna Menn, Dipl. Architektin ETH/SIA, Chur
- Martin Schmidli, Master Planning Flughafen Zürich AG
- Hans-Jörg Ruch, Dipl. Arch. ETH / SIA / BSA, St. Moritz
- Rolf Sachs, Unternehmer, Designer und Nutzer des RFS, London / St. Moritz
- Caty Emonet, MSc Arch. ETH (Ersatz)
Sachrichter
- Mario Cavigelli, Regierungsrat / Vorsteher Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Kanton GR
- Christian Meuli, Präsident der Verwaltungskommission INFRA RFS
- Markus Gschwend, VR Präsident Engadin St. Moritz Tourismus AG
- Urs Brütsch, Flugplatz-Entwicklung, Geschäftsführung Flugplatz Dübendorf AG
- Silvano Manzoni, Gemeindevorstand / Präsident Baukommission Samedan
Wettbewerbsresultat
Der höchstgelegene Regionalflughafen Europas im Oberengadin soll modernisiert und entwickelt werden. Der neue Flughafen soll den Anforderungen an einen modernen Non-Schengen-Zollflughafen gerecht werden, die gesetzlichen und regulatorischen Auflagen wieder vollumfänglich erfüllen, einen effizienten und zeitgemässen Betrieb ermöglichen sowie den vielfältigen Nutzen für die Region weiterhin erbringen und sogar steigern.
Das Beurteilungsgremium empfiehlt das Team Hosoya Schaefer Architects / Blarer & Reber Architekten mit der Projektierung zu beauftragen. Die Planer schufen einen geschlossenen Gebäudekomplex, der sich gut in die Landschaft einfügt. Im Süden liegen der Hauptbau, ein zweiflügeliger Riegel mit dem zentral angeordneten sechsgeschossigen Betriebsgebäude «Landside» als «Tor zum Engadin». Das Team hat den guten Mittelweg getroffen, klar in der Setzung, einfach in der sich wiederholenden, sehr sorgfältigen und identitätsstiftenden Struktur, mehrfach lesbar etwa in der Lobby, die sowohl Hangar oder Festsaal sein könnte und mit edel zurückhaltendem architektonischen Ausdruck.