Die eingereichten Arbeiten zeugen von einer sehr intensiven und sorgfältigen Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung. Die Bandbreite möglicher Lösungsansätze war trotz geringer Teilnehmeranzahl gross. Aufgrund der Präsentationen und der darauffolgenden Diskussionen kann folgendes festgestellt werden:
-Das Experiment, im Rahmen eines Studienauftrages nach einer angemessenen Fassaden- und Umgebungsgestaltung für ein bereits definiertes Inneres zu suchen, hat erfreulich gut funktioniert.
-Allen Vorschlägen gemeinsam ist die Absicht, sich der bestehenden Eishalle zu unter- ordnen. Die gestalterischen Mittel, um das erklärte Ziel zu erreichen, sind allerdings sehr unterschiedlich. Im Vergleich erwies sich die einfache, schlichte Hülle als die der Situation angemessenste Lösung.
Gemäss einer ersten Grobschätzung schwanken die Kosten für die vorgeschlagenen Fassaden zwischen CHF 67000 und CHF 250000. Das Ergebnis des Studienauftrags zeigt, dass eine gute Lösung nicht teuer sein muss.
Die Dachfläche der neuen Curlinghalle ist, wie anhand des von der Architekturgemeinschaft Geisser und Geissmann eingereichten Modells deutlich wird, unerwartet weitläufig. Bei der Projektierung muss eine weiterführende Bespielbarkeit der Fläche thematisiert werden.