Bahnhof Süd Rotkreuz
Selektives Verfahren
Bahnhof Süd, 6343 Risch-Rotkreuz
Publikationsdatum
14.08.2025
Auftraggeber
SBB AG
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Tomaso Zanoni, Dipl. Architekt ETH SIA, SWB Zürich (Vorsitz)
- Corinna Menn, Dipl. Architektin ETH SIA BSA Zürich und Chur
- Dalila Chebbi, Dipl. Architektin ETH Zürich
- Armon Semadeni, Dipl. Architekt ETH SIA BSA Zürich
Sachrichter
- Peter Hausherr, Gemeindepräsident Risch
- Niklaus Wüthrich, SBB-Immobilien, Leiter Anlageobjekte Mitte
- David Gianinazzi, SBB-Immobilien, Gesamtprojektleiter
Wettbewerbsresultat
Das Team um Michael Meier und Marius Hug Architekten hat mit dem Vorschlag «Crocodile» den Projektwettbewerb für die Entwicklung Bahnhof Süd in Rotkreuz gewonnen.
Der Entwurf differenziert gekonnt zwischen dynamischer Bahnseite, der dem Dorf zugewandten Sockelebene mit ihrer menschlichen Massstäblichkeit, sowie der grossräumlichen Gesamtwirkung als Ensemble.
Die drei geplanten Baukörper werden von einem durchlaufenden liegend artikulierten Sockel mit Arkaden einheitlich verbunden, womit die Eigenständigkeit der drei Volumina in Bezug auf die Wirkung auf die Fussgängerebene der Dorfmatt stark relativiert wird.
Bezüglich des Ausdrucks der Fassaden ist das städtebauliche Credo «Ruhe in der Heterogenität» nachvollziehbar, bleibt allerdings etwas schematisch; eine stärkere Entfaltung der identitätsstiftenden Kraft der drei Bauten wäre wünschenswert. Insbesondere das Hochhaus schafft als Anker für die Zukunft von Rotkreuz noch wenig spezifische Identität.
Das Projekt stellt einen überzeugenden Beitrag zur Aufgabestellung dar. Die drei unterschiedlichen und doch verwandten Gebäude wirken sowohl zum Dorfmattplatz hin als auch über das Gleisfeld als differenziert gestaltetes Ensemble. (Text Aus dem Jurybericht)