Areal Stadtsäge St. Gallen
Selektives Verfahren
Jüchstrasse, 9000 St. Gallen
Publikationsdatum
18.07.2019
Auftraggeber
Ortsbürgergemeinde St. Gallen
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Andreas Senn, Dipl. Arch BSA/SIA, St. Gallen
- Corinna Menn, Dipl. Arch. ETH/SIA, Chur/Zürich
- Konrad Merz, Dipl. Ing. FH, Altenrhein
- Iris Tijssen, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektur, Rapperswil
- Bernhard Flühler, Dipl. Arch. FH/BSA/SIA, St. Gallen (Ersatz)
Sachrichter
- Arno Noger, lic. phil. I, Bürgerratspräsident (Vorsitz)
- Erwin Selva, Bürgerrat, Dipl. Ing. Raumplaner FSU
- Magnus Hächler, Bürgerrat, Verwalter Kath. Kirchgemeinde St.Gallen
- Urban Hettich, Dipl. Forsting. ETH, Leiter Forst und Liegenschaften OBG (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Nach dem Entscheid, den Betrieb der Stadtsäge der Ortsbürgergemeinde einzustellen, galt es, eine neue Nutzung für das Areal zu finden. Die planerischen Rahmenbedingungen für die neue Nutzung wurden bei den städtischen Amtsstellen abgeholt und flossen in das Programm für den Studienauftrag ein. Die Jury empfahl dem Bürgerrat einstimmig, das Projekt «Klafter» der Bietergemeinschaft Previs Vorsorge, Galli Rudolf Architekten, Westpol Landschaftsarchitekten, Häring Holzbau und Halter als Entwicklungspartner zu realisieren.
Ein markanter Auftakt an der Molkenstrasse mit einem Angebot für öffentlich zugängliche Nutzung (Gastronomieangebot, Shop etc.) bringt dem Quartier positive Möglichkeiten. Der zentrale «Sägiplatz» erlaubt verschiedene Nutzungen und Begegnungen zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtsägeareals und den Nachbarn. Die Wohnangebote auf dem Areal sind vielfältig.
Das Angebot für Studierende ist kombiniert mit Angeboten für Familien und innovativen neuen Wohnformen (z.B. Movements) und somit angelegt, eine gute Mischung von Nutzungen zu ermöglichen. Durch die geschickte Platzierung der primär für Studierende vorgesehenen Wohnbauten entsteht eine «Sägigasse», die zum Austausch und zum Entstehen einer studentischen Community einlädt.