Areal ehemaliges Kantonsspital Zug
Einladungsverfahren
27 Artherstrasse, 6300 Zug
Publikationsdatum
10.10.2024
Auftraggeber
HRS Real Estate im Auftrag der Credit Suisse Anlagestiftung
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Roger Boltshauser, Architekt ETH/BSA, Boltshauser Architekten, Zürich (Vorsitz)
- Marianne Burkhalter, Architektin ETH/BSA/SWB/ VSI, atelier burkhaltersumi, Zürich
- Bettina Neumann, Architektin ETH/BSA, Neff Neumann Architekten, Zürich
- Stefan Rotzler, Landschaftsarchitekt BSLA, Gockhausen
- Barbara Holzer, Architektin ETH, Holzer Kobler Architekturen, Zürich
- Michael Schneider, Architekt FHNW, Caruso St John Architects, Zürich
- Lea Rickenbacher, Architektin ETH, Rickenbacher Zimmerli Architektur, Zug (Ersatz)
Sachrichter
- Florian Weber, Regierungsrat, Baudirektor, Kanton Zug
- Eliane Birchmeier, Stadträtin, Vorsteherin Baudepartement, Stadt Zug
- Urs Kamber, Kantonsbaumeister, Kanton Zug
- Julia Denfeld Hahn, Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG
- Murat Saydam, Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG
- Yves Diacon, HRS Real Estate AG
- Gabriela Barman-Krämer, Stadtarchitektin, Stadt Zug (Ersatz)
- Markus Disteli, Credit Suisse Asset Management AG (Ersatz)
- Michael Breitenmoser, HRS Real Estate AG (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Auf dem Areal des alten Kantonsspitals soll ein neuer Quartierbaustein entstehen. Nach vielen Jahren der Zwischennutzung und politischem Hin und Her plant das Siegerteam um Christ & Gantenbein und Vogt Landschaftsarchitekten nun die Umnutzung des Bestands.
Kern des Siegerprojekts war die Gestaltung des «Stadthofs». Die präzise städtebauliche Setzung transformiert den introvertierten Hof in eine öffentliche Piazza, die sich zwischen den Gebäuden aufspannt und sich zum See hin orientiert. Und dies obwohl das Team selbst im Investorenwettbewerb den «Stadthof» ohne Öffnung zum Ufer in der Mitte des Areals platziert hatte.
Das Siegerteam schreibe die Geschichte des Orts selbstverständlich weiter, so die Jury. Die Loggiaschichten der Bauten prägten den Entwurf auf visueller Ebene, verliehen den Häusern eine markante, wenngleich auch feingliedrige Front und akzentuierten die städtebauliche Orientierung. (Text: Jennifer Bader, Redaktorin Architektur TEC21)