Gewinner des Studienauftrags ist das Projekt «Agora» der ARGE KilgaPopp Architekten und Baumberger Stegmeier Architekten. Dem Siegerprojekt gelingt es, den hochwertigen Bestand in seiner plastischen und räumlichen Eigenheit als «Impetus» anzunehmen und zu entfalten. Die Anlage Saatlen soll auch weiterhin ein zeichenhaft öffentliches und offenes Gebäude bleiben. Just in seiner raffiniert komponierten Hybridität entspricht es als neue «Ikone» dem Charakter des veränderten Innenlebens mit vielen gemeinschaftlichen Nutzungssymbiosen - und kann so identitätsstiftend auf das sich transformierende Wohnumfeld ausstrahlen.
Die Vorstellung eines stark gemeinschaftlichen Wohnens im und um den interreligiösen Begegnungskosmos herum überzeugt in hohem Masse, wenngleich die Erschliessung mit den vielen Laubengängen noch etwas aufwändig ist. (Text: Jurybericht und Redaktion espazium.ch)