50m-Schwimmhalle Neufeld
Selektives Verfahren
10 Steigerhubelstrasse, 3008 Bern
Publikationsdatum
27.06.2018
Auftraggeber
Hochbau Stadt Bern
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Thomas Pfluger, Architekt ETH SIA , Stadtbaumeister, Hochbau Stadt Bern (Vorstiz)
- Raphael Frei, Architekt ETH BSA, Pool Architekten, Zürich
- Rolf Mühlethaler, Architekt BSA SIA , Mühlethaler Architekten, Bern
- Bettina Neumann, Architektin ETH BSA SIA, Neff Neumann Architekten, Zürich
- Ursula Stücheli, Architektin ETH BSA SIA, smarch Architekten, Bern und Zürich
- Martin Keller, Landschaftsarchitekt HTL MFA, égü Landschaftsarchitekten, Zürich
- Heinricht Sauter, Architekt ETH SIA, Bereichsleiter, Hochbau Stadt Bern (Ersatz)
Sachrichter
- Franziska Teuscher, Gemeinderätin, Direkton für Bildung, Soziales und Sport, Bern
- Christian Bigler, Leiter Sportamt, Stadt Bern
- Kristina Bussmann, Bereichsleiterin Portfoliomanagement, Immobilien Stadt Bern
- Susanna Krähenbühl, Abteilungsleiterin bau+raum uni bern
- Jürg Krähenbühl, Tennisclub Neufeld, Bern
- Rainer Gilg, Betriebsplaner, Sportamt Stadt Bern (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Um die benötigte zusätzliche gedeckte Wasserfläche zu schaffen, soll im Neufeld eine 50m-Schwimmhalle gebaut werden. Dazu hat die Stadt 2017 einen Projektwettbewerb für Generalplanerteams im selektiven Verfahren durchgeführt. Als Sieger aus dem Verfahren ist das Projekt «goccia» des Planungsteams unter Federführung von Armon Semadeni Architekten aus Zürich hervorgegangen.
Das Siegerprojekt überzeugt mit einem niedrigen Baukörper, der angemessen auf das angrenzende Wohnquartier reagiert. Die sichtbare Gliederung in zwei Gebäudeteile widerspiegelt die innere Nutzung. Vom Eingang werden die Besuchenden über einen Steg in den Garderobentrakt geführt. Damit wird die Schwimmhalle bereits beim Betreten des Gebäudes unmittelbar erlebbar. Das Herz der Anlage mit dem 50m-Schwimmbecken, dem Sprung- und dem Lehrschwimmbecken liegt ein Geschoss tiefer. Das Clubhaus der beiden Tennisvereine wird ins Gebäude integriert und verfügt über einen eigenen Eingang. Mit den westseitig angeordneten Aussentreppen erhalten die Tennissportler eine kleine Tribüne.