Neubau Siedlung Sonnenhalde, Zürich
Selektives Verfahren
Leimbachstrasse 107, 8041 Zürich
Publikationsdatum
19.05.2025
Auftraggeber
Baugenossenschaft Freiblick
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Pascale Guignard, dipl. Arch ETH SIA BSA (Vorsitz)
- Marco Graber, dipl. Arch. ETH BSA SIA
- Barbara Neff, dipl. Architektin ETH BSA SIA
- Stephan Herde, dipl. Landschaftsarchitekt BSLA SIA
- Rahel Lämmler, dipl. Arch. ETH (Amt für Städtebau)
- Prof. Christian Wagner-Jecklin, dipl. Arch. ETH SIA BSA
- Ivo Moeschlin, dipl. Arch. ETH SIA (Ersatz)
Sachrichter
- Stella Vondra, Co-Präsidentin BG Freiblick
- Kurt Ammann, Co-Präsident BG Freiblick
- Christoph Bachmann, Bauvorstand BG Freiblick
- Flavio Gastaldi, Geschäftsführer BG Freiblick
- Paul Körner, MSc. Arch., Wirtsch. Gesamtbeurteilung
- Sandra Wittachy, Vorstand Soziales BG Freiblick (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Der Vorschlag «Brio» von Michael Meier und Marius Hug Architekten mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur hat den Projektwettbewerb für den Neubau der Siedlung Sonnenhalde an der Leimbachstrasse in Zürich gewonnen.
Das Siegerprojekt wählt einen unaufgeregten, sehr harmonisch wirkenden Lösungsansatz, bettet sich sehr differenziert und sorgfältig in den Kontext ein und weist eine sehr gute Gesamtqualität auf.
Auf selbstverständliche Art baut der Entwurf auf vier hangparallelen, sehr ähnlichen und ruhigen, gleichmässigen Zeilen aus je 3-4 Gebäuden auf, die sich fächerartig von der Zufahrtsseite an der Leimbachstrasse im Norden in Richtung Hüslibachtobel im Süden erstrecken.
Das Siegerprojekt offenbart bei vertiefter Auseinandersetzung eine Vielzahl höchster Qualitäten, die sich in den effizienten Grundrissen, den grosszügigen Übergangsschichten vom Innenraum zum Aussenraum und den raffiniert differenzierten Grünräumen zeigen.
Das gesamte Beurteilungsgremium kam einstimmig zum Schluss, dass der Beitrag «Brio» die grosse Bandbreite der vielen unterschiedlichen Anforderungen von allen Projekten - unter anderem auch die Qualitäten und Anliegen des ISOS und der ortsbaulichen Empfehlungen aus der ISOS-Interessensabwägung - am besten zu erfüllen vermag. (Text aus der Medienmitteilung)