Neubau für den Sonderbestand der Universitätsbibliothek Basel und Instandsetzung Bernoullianum
Selektives Verfahren
Schönbeinstrasse 34, 4056 Basel
Publikationsdatum
05.06.2025
Auftraggeber
Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur, Hochbau
SIA 143
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Beat Aeberhard, BVD, Städtebau&Architektur Kantonsbaumeister Basel-Stadt (Vorsitz)
- Henriette Gugger, Studio Gugger, Basel, Architektin
- Daniel Niggli, EM2N Architekten, Zürich, Architekt
- Andrea Pedrazzini, Pedrazzini Guidotti Ing., Lugano, Bauingenieur
- Sibylle Aubort Raderschall, raderschallpartner landschaftsarchitekten, Meilen, Landschaftsarchitektin
- Friederike Meinhardt, BVD, Städtebau & Architektur, Projektleiterin Stadtraum, Landschaftsarchitektin (Ersatz)
- Charlotte Truwant, Truwant Rodet Architekten, Basel, Architektin (Ersatz)
Sachrichter
- Rolf Borner, Universität Basel, Direktor Infrastruktur & Betrieb
- Roland Imhof, BVD, Städtebau & Architektur, Kantonsarchitekt Basel- Stadt
- Jonathan Koellreuter, FD, IBS Portfoliomanagement, Leiter Portfoliomanagement
- Markus Kreienbühl, Universität Basel, Leiter Portfoliomanagement Infrastruktur Betrieb
- Christian Mehlisch, FD, IBS, Portfoliomanagement, Leiter Verwaltungsvermögen (Ersatz)
- Tina Oshiro, BVD, Städtebau & Architektur, Leiterin Areale und Hochschulen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Um die Aufbewahrung der wertvollen historischen Bestände der Universitätsbibliothek sicherzustellen, soll die Universitätsbibliothek durch einen Neubau auf der Hebelschanze erweitert werden. Gleichzeitig muss das an die Hebelschanze angrenzende Bernoullianum denkmalgerecht saniert werden. Den Studienauftrag für den Neubau sowie für die Instandsetzung des Bernoullianums hat das Basler Architekturbüro Diener & Diener gewonnen. Parallel zum Studienauftrag für den Neubau wurde auch ein Verfahren zur Freiraumgestaltung juriert, welches das Büro Vogt Landschaftsarchitekten für sich entscheiden konnte.
Diener & Diener Architekten schlagen ein Gebäudevolumen vor, das passgenau in die städtische Umgebung eingefügt wird. An der Schönbeinstrasse stuft sich das Siegerprojekt leicht zurück. Die kleine Geste hat eine grosse Wirkung: Sie schafft einen überzeugenden Bezug zum Spitalgarten, erweitert und vernetzt den Stadtraum und zollt dem barocken Holsteinerhof Respekt. Darüber hinaus wird an der Schnittstelle zwischen Bernoullianum und Neubau ein neuer öffentlich zugänglicher Raum vorgeschlagen.
Aus Sicht des Beurteilungsgremiums erfährt mit dem Vorschlag von Vogt Landschaftsarchitekten der öffentliche Freiraum eine deutliche qualitative Verbesserung: Zwischen Bernoullianum und Universitätsbibliothek spannt sich ein Stadtgarten auf. Die Umgebung wird verkehrsberuhigt, grosszügig entsiegelt und begrünt. Es werden auch zahlreiche neue Bäume gepflanzt. (Text aus der Medienmitteilung)