Erweiterung Schule Kleine Kreuzzelg, Mellingen
Selektives Verfahren
21 Grumetweg, 5507 Mellingen
Publikationsdatum
08.03.2018
Auftraggeber
Einwohnergemeinde Mellingen v.d. Bauverwaltung Mellingen, 5507 Mellingen
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Daniel Zehnder (dipl. Architekt ETH/SIA, Niederrohrdorf),
- Christian Stahel (dipl. Architektin SIA/SWB, Leuk Stadt),
- Susanna Krähenbühl (dipl. Architektin ETH, Bern),
- Emanuele Soldati (Architekt, Leiter Planung und Bau),
Sachrichter
- Rene Furter (Gemeinderat),
- Bruno Gretener (Gemeindeammann),
- Simon Koller (Schulpflege),
- Sabine Mauthe (Lehrerschaften),
- Gaby Forss-Lenggenhager (Finanzkommission),
- Stefan Lüpold (Schulleiter Bezirksschule),
- Felix Burkard (Schulleiter Primar),
Wettbewerbsresultat
Die Gemeinde Mellingen benötigt neuen Schulraum. Als Standort der Erweiterung wurde das Areal der Schulanlage kleine Kreuzzelg favorisiert. Da soll ein neues freistehendes Schulhaus gebaut werden.
Die Gemeinde Mellingen hat sich entschlossen, zur Lösung der Bauaufgabe einen Studienauftrag im selektiven Verfahren für Architekturbüros auszuschreiben. Das siegreiche Team des Studienauftrages soll mit der Planung und Realisierung des Projektes beauftragt werden.
Antrag der Jury
Das Beurteilungsgremium gelangt zum Schluss, dass der Projektvorschlag der Felber Widmer Schweizer Architekten die Aufgabenstellung am überzeugendsten umzusetzen vermag. Der Lösungsvorschlag überzeugt durch den nachhaltigen Umgang mit den Landreserven und die Erweiterung der bestehenden Schulanlage, die geschickte Anordnung der unterschiedlichen Nutzungen und die sehr gute Umsetzung des Raumprogramms, die ausgereiften Konstruktionen und qualitativ hochstehende Aussenraumgestaltung. Weiter überzeugt der Vorschlag durch die hohe Wirtschaftlichkeit der Investitions- und der Betriebskosten sowie durch den Erhalt der Hauswartwohnungen.
In der weiteren Planung sind folgende Punkte zu überarbeiten:
- Die Fassaden sind differenzierte zu gestalten.
- Das Sockelgeschoss soll klarer ausformuliert werden.
- Die Treppenhäuser sollen attraktiver und offener werden.
- Die Organisation der Kleinräume im Erdgeschoss soll optimiert werden.
- Der Aussenaufgang ist neu zu gestalten.
Das Siegerprojekt
Die Stärke des Vorschlages von Felber Widmer Schweizer Architekten liegt in seiner schlichten und unaufgeregten Organisation eines konventionellen Schulhauses. Die Präsenz des neuen Baukörpers im Quartierbild ist prägnant, damit erhält die Anlage «Kleine Kreuzzelg» ein neues Gesicht.
Auf komplizierte räumliche Ansätze wird verzichtet. Durch die einfache Anlage und die schlüssige Konstruktion sind wirtschaftliche Anlagekosten zu erwarten. Die Aula kann ausserhalb des Schulbetriebes sehr gut genutzt werden.
Noch nicht zu befriedigen vermag der Ausdruck und die Gliederung der Fassaden. Diese müssen in der Weiterbearbeitung eine Differenzierung und Aufwertung erfahren.
Redaktion: Antonio Sedda