Neubau Dreifachkindergarten und Tagesbetreuung, St. Gallen
Offenes Verfahren
Iddastrasse 25, 9008 St. Gallen
Publikationsdatum
08.02.2021
Auftraggeber
Stadt St. Gallen, Direktion Planung und Bau
SIA 142
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister, Hochbauamt Stadt St.Gallen (Moderation)
- Daniel Cavelti, Architekt ETH SIA, Architektur AG, St.Gallen
- Christian-Eduard Dill, Architekt ETH SIA BSA, Basel / ZHAW Architektur, Winterthur
- Anna Jessen, Prof. Dipl. Arch. ETH BSA, Jessenvollenweider Basel / Architektur Werkstatt FH St.Gallen
- Rita Mettler, Landschaftsarchitektin, Mettler Landschaftsarchitektur Gossau/Berlin
- Katrin Eberhard, Stadtbaumeister-Stv., Hochbauamt Stadt St.Gallen (Ersatz)
Sachrichter
- Maria Pappa, Stadträtin, Direktion Planung und Bau Stadt St.Gallen (Vorsitz)
- Markus Buschor, Stadtrat, Direktion Bildung und Freizeit Stadt St.Gallen
- Claudia Herold, Abteilungsleiterin Schulen Centrum/Ost, Schule und Musik Stadt St.Gallen
- Judith Siering Sethom, Abteilungsleiterin Tagesbetreuung Centrum/Ost, Schule und Musik Stadt St.Gallen
- Martin Keller, Abteilungsleiter Bauten und Beschaffung, Infrastruktur Bildung und Freizeit Stadt St.Gallen (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Ein Neubau soll den sanierungsbedürftigen Kindergarten an der Iddastrasse 25, den beengten Kindergarten in der Mietliegenschaft an der Iddastrasse 23 sowie das Kindergartenprovisorium beim Schulhaus Gerhalde ersetzen. Zudem wird die Tagesbetreuung ebenfalls in das Neubauprojekt integriert. Die Jury kürte den Entwurf «Katsura» des Büros Forrer Stieger Architekten St. Gallen zum Sieger des Projektwettbewerbs.
Das Projekt überzeugte die Jury mit einem innovativen Gebäudetypus, der gekonnt auf die Topographie, die aussenräumlichen Gegebenheiten und die betrieblichen Anforderungen reagiert. Vier Längsbauten sind parallel zum Hang gestaffelt und in einem grossen Holzfachwerk zusammengebunden. Zum Schubertweg wird eine klare Kante mit überdeckten Eingangsbereichen und zum Wald ein geschützter Aussenraum definiert. Der oberste, zweigeschossige Baukörper mit der Tagesbetreuung bildet den Abschluss des Kindergartenareals zur oberen Spielwiese. Zusätzlich zum ebenerdigen Freiraum werden die Dachflächen der Kindergärten als Aufenthaltsflächen für die Tagesbetreuung angeboten. Der untere Teil des Perimeters bleibt unbebaut und steht langfristig als Landreserve zur Verfügung.