Erweiterung & Sanierung Zentrum Höchweid, Ebikon
Selektives Verfahren
Höchweidstrasse 36, 6030 Ebikon
Publikationsdatum
20.05.2025
Auftraggeber
Gemeinde Ebikon
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Christoph Kaech, dipl. Arch. ETH/SIA, fsp Architekten, Spreitenbach (Präsident)
- Franz Bucher Suanzes, dipl. Arch. ETH BSA SIA, Lüscher Bucher Theiler Architekten, Luzern
- Kathrin Simmen, dipl. Arch. ETH SIA, kathrinsimmen Architekt:innen ETH SIA, Zürich
- Stefan Koepfli, Landschaftsarchitekt BSLA, koepflipartner Landschaftsarchitekten, Luzern
- Marco Wüst, Leiter Hochbau, Gemeinde Ebikon (Ersatz)
Sachrichter
- Mark Pfyffer, Gemeinderat Gesellschaft & Soziales, Gemeinde Ebikon
- Marianne Wimmer, Zentrumsleiterin, Zentrum Höchweid
- Jon Florinett, Bereichsleiter Hotellerie, Zentrum Höchweid
- Stefanie Cardoso, Bereichsleitung Pflege, Zentrum Höchweid (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Die ARGE Krayer Buschmann Architekten und Brechbuehler Walser Architekten hat mit ihrem Vorschlage «Asterix & Obelix» den Projektwettbewerb für die Erweiterung und Sanierung des Zentrums Höchweid in Ebikon für sich entschieden.
Das Projekt ergänzt die bestehende Anlage an drei Stellen mit unterschiedlich gebauten Volumen und schafft auf diese Weise ein interessantes und vielfältiges neues Ensemble. Durch die verschiedenen Grössen der Gebäudekörper und die mehrseitige Ausrichtung der Freiräume fügt es sich ausgezeichnet in die umliegende Umgebung ein.
Der Aussenraum ist generell detailliert und sorgfältig bearbeitet. Er bietet trotz beschränkten Platzverhältnissen unterschiedliche und von den Bewohnenden gut nutzbare Bereiche. Das Bepflanzungskonzept berücksichtigt die Aspekte von Biodiversität und Klimawandel. Nicht ausgeschöpft ist das Potential auf der östlichen Gebäudeseite. Teilweise fehlen die Höhenangaben. Die vorgeschlagene Chaussierung für die Parkierung ist nicht praktikabel. Ein Spielplatz fehlt.
Das neue Zentrum Höchweid ist ein vielfältiges und stimmiges Ensemble. Das bestehende Haupthaus bleibt präsent und gleichzeitig schaffen die Neubauten Bezüge, welche den Ort stärken und aufwerten. Die differenzierte und sorgfältige Planung, das bereichernde Setting der neuen Bauvolumen und Aussenräume und die gekonnte architektonische Gestaltung im Innern wie im Äussern überzeugen genauso wie die innere Organisation des Alterszentrums. (Text aus dem Jurybericht)