Brücke Wattbach, Teufen
Selektives Verfahren
Teufener Strasse 197-193, 9062 Teufen
Publikationsdatum
09.12.2025
Auftraggeber
Tiefbauamt Appenzell Ausserrhoden
Galerie
Auftraggeber & Jury
Fachrichter
- Ruedi Vögeli, Dipl. Bauingenieur ETH / SIA, Frauenfeld
- Dieter Jüngling, Dipl. Architekt BSA SIA, Chur
- Martin Brunner, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt FH BSLA, St.Gallen
- Juan Francisco Rivero, Dipl. Bauingenieur ETH / SIA, St.Gallen, Vertreter Kanton St.Gallen
- Michael Charpié, Dipl. Architekt FH / Dipl. Raumplaner ETH (Ersatz)
Sachrichter
- Urban Keller, Leiter Tiefbauamt Kanton Appenzell Ausserrhoden (Vorsitz)
- Beat Rietmann, Stadtingenieur, Tiefbauamt Stadt St.Gallen
- Urs Kellenberger, Leiter Bau und Planung, Gemeinde Teufen
- Urs Kast, Leiter Strassen- & Brückenbau, Kanton Appenzell Ausserrhoden (Ersatz)
Wettbewerbsresultat
Für die neue Velobrücke über den Wattbach empfiehlt das Beurteilungsgremium das Projekt «linea silens» der Büros Bänziger Partner, Michael Meier und Marius Hug Architekten und Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur Städtebau zur Weiterbearbeitung und Ausführung.
Beim Projekt «linea silens» handelt es sich um einen 3-feldrigen Durchlaufträger, der monolithisch mit den Wider-lagern und den Stützen verbunden ist. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 104 Meter, verteilt auf drei Felder mit 24, 60 und 20 Metern. Der Querschnitt besteht aus einem dichtgeschweissten, mehrzelligen und gevouteten Stahlhohlkasten mit einer Bauhöhe zwischen 0.95 und 1.20 Metern. Für die Materialisierung wurde Stahl in der Korrosivitätskategorie C4 gewählt. Die Widerlager bestehen aus Beton.
Das Projekt «linea silens» überzeugt durch eine vertiefte Auseinandersetzung auf allen Ebenen. Die Summe kluger Entscheidungen – von der Linienführung über die statische Struktur bis zur landschaftlichen Integration überzeugt und schafft Vertrauen in die Planung und die Haltung der Verfassenden. Die sorgfältige Gestaltung, die präzise Materialwahl und die ruhige architektonische Sprache machen das Projekt zu einem herausragenden Beitrag. Die Brücke wirkt leicht, selbstverständlich und respektvoll gegenüber ihrem Kontext. Ein leises, aber kraftvolles Projekt. (Text aus dem Jurybericht)